Das könnte dich auch interessieren

Lehrer*in sein und das Land verteidigen – tödliche Unterfangen Von Silvia Ribeiro (Mexiko-Stadt, 25. Juni 2016, la jornada).-  Am 5. Juni, dem Tag der Erde [Ribeiro meint den Weltumwelttag], beklagten drei Berichterstatter*innen der UNO in einer Erklärung, dass Land und Umwelt verteidigen in einigen Ländern tödliche Unterfangen sind. Die Menschenrechte ihrer Verteidiger*innen würden ständig verletzt, darunter das elementarste Recht: das Recht auf Leben. Mexiko befindet sich unter den fünf Ländern, die die entsprechende weltweite L...
Aufbruch der sozialen Bewegungen in Chile Die massiven chilenischen SchülerInnen- und StudentInnenproteste für ein kostenloses, öffentliches, qualitativ hochwertiges Bildungssystem und gegen die extreme Privatisierung der Bildung haben im Jahr 2011 auch in Europa und Deutschland für Aufmerksamkeit gesorgt.   Mittlerweile sind die monatelangen Uni- und Schulbesetzungen beendet, doch die Jugend, die sich als Teil einer größeren sozialen Bewegung versteht, ist nach wie vor auf der Straße. Mehr noch: Etliche Mensc...
Rektor spricht Klartext: Bildungswesen verschärft Klassenunterschiede (Mexiko-Stadt, 14. Juni 2017, la jornada/poonal). - Ausgerechnet der Rektor einer Privatuniversität rechnete schonungslos mit dem mexikanischen Bildungswesen und der sozialen Spaltung in Mexiko ab. David Fernández Dávalos steht der den Jesuiten gehörenden Iberoamerikanischen Universität UIA in Mexiko-Stadt vor, vor Jahren leitete er das bekannte mexikanische Menschenrechtszentrum Miguel Agustín Pro Juárez. Anlässlich seines dritten Arbeitsberichtes als Rektor war seine Botsch...
onda-info 408 Hallo und willkommen zum onda-info 408! Diese Sendung ist ein Special zum Thema Bildung in Mexiko. Mitte Mai gingen in ganz Mexiko Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE auf die Straße und begannen die neue Streiksaison. Ihre wichtigste Forderung für den diesjährigen Arbeitskampf ist immer noch die Rücknahme der 2013 beschlossenen Bildungsreform. Warum diese Reform keine Zustimmung bei den Lehrern findet, beleuchten wir in einem bereits im letzten Herbst gesendeten Hinter...
„Blitzkrieg“ gegen die Lehrer*innen Militarisierung der Stadt Oaxaca Als ob die Lehrer*innen eine Bedrohung der nationalen Sicherheit wären, brachte der „Blitzkrieg” aus der Präsidentenresidenz „Los Pinos“ tausende Uniformierte nach Oaxaca: 4.000 Bundespolizisten und drei Brigaden der Militärpolizei mit jeweils 660 Truppenstärke. Hinzu kommen noch die 4.000 in der Militärzone stationierten Soldaten. Und als ob dies noch nicht genügte, ließ die Regierung strategische öffentliche Gebäude und Einrichtungen besetze...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.