Das könnte dich auch interessieren

Lehrer*in sein und das Land verteidigen – tödliche Unterfangen Von Silvia RibeiroAtenco erklärt sich solidarisch mit den Lehrer*innen der CNTE(Mexiko-Stadt, 25. Juni 2016, la jornada).-  Am 5. Juni, dem Tag der Erde , beklagten drei Berichterstatter*innen der UNO in einer Erklärung, dass Land und Umwelt verteidigen in einigen Ländern tödliche Unterfangen sind. Die Menschenrechte ihrer Verteidiger*innen würden ständig verletzt, darunter das elementarste Recht: das Recht auf Leben. Mexiko befindet sich unter den fünf Ländern, die ...
Aufbruch der sozialen Bewegungen in Chile Die massiven chilenischen SchülerInnen- und StudentInnenproteste für ein kostenloses, öffentliches, qualitativ hochwertiges Bildungssystem und gegen die extreme Privatisierung der Bildung haben im Jahr 2011 auch in Europa und Deutschland für Aufmerksamkeit gesorgt.   Mittlerweile sind die monatelangen Uni- und Schulbesetzungen beendet, doch die Jugend, die sich als Teil einer größeren sozialen Bewegung versteht, ist nach wie vor auf der Straße. Mehr noch: Etliche Mensc...
Die Natur ist nicht stumm Von Nils BrockErdölförderung in Ecuador. Mit verheerenden Folgen für die Natur. Foto: Pororoca red.(Santiago de Chile,  25. Dezember 2016, npl).- „5. Juni. Die Natur ist nicht stumm. Die Wirklichkeit malt naturalezas muertas, Stillleben. Katastrophen werden Naturkatastrophen genannt, ganz so als ob die Natur der Henker und nicht das Opfer wäre.“ So beginnt eine Kalendergeschichte, die der uruguayische Autor Eduardo Galeano dem Weltumwelttag widmete. Dieser sei zuglei...
Die würdige Tänzerin  Von Wolf-Dieter VogelYanel Barbeito und die DINA13-Tanzcompany in Köln / Foto: Omar Gómez(Berlin, 20. Dezember 2016, npl).- In ihrer Kindheit wurde die spastisch gelähmte Kubanerin Yanel Barbeito in der DDR behandelt, heute tritt sie im Tanztheater auf. Doch die Situation von Menschen mit Behinderungen ist auf der Insel weiterhin schwierig.Sechs Stunden Probe am TagAnfang Mai 2016 auf dem Gelände der Kölner Wachsfabrik: Es sind die ersten sonnigen Tage des J...
Ein bisschen Frieden Von Markus PlateFriedensdenkmal in Guatemala / Foto: Fernando Reyes Palencia, cc-by-sa-2.0(Guatemala-Stadt/Berlin, 22. Dezember 2016, npl).- Mit der Unterzeichnung der Friedensabkommen am 29. Dezember 1996 endete in Guatemala ein über drei Jahrzehnte langer, blutiger Konflikt zwischen Militärdiktatur und Guerilla. Doch „Frieden“ herrscht nicht in Guatemala. Das Land hat eine der höchsten Mordraten der Welt, der Rassismus gegen die indigene Bevölkerung ist nach wie vo...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.