Kolumbien

Fotoreportage: Das Viertel La Base in Medellín


(Antioquia, 17. Oktober 2017, Colombia Informa).- La Base ist ein Viertel der Kommune 2, Santa Cruz im Nordosten von Medellín, Kolumbien. Nach Erzählungen der Einwohner*innen, kamen die ersten Leute in den 1950er Jahren hierher. Es gab eine Militärbasis, die später aufgelöst wurde und von hunderten Menschen besetzt wurde, die durch den bewaffneten Konflikt in die Stadt getrieben wurden.

In der Stadtteilzeitung Meine Kommune 2 (Mi Comuna 2) lassen die Einwohner*innen verlauten, dass es keine Kanalisation gibt, Straßen unbefestigt sind, die Schule Baldomero Monsalve seit 2011 geschlossen ist und sie keine Unterstützung der städtischen Verwaltung erhalten. Sie betonen aber auch, dass sie sich hier mit ihren Familien ein Leben aufbauen konnten .

In jeder Ecke, an jedem Ort der Comuna 2-Santa Cruz, zeigen sich die Erinnerung und die Geschichten der Menschen, die sie bewohnen.

*Die Zeitung Mi Comuna 2 ist ein Gemeinde-Medium, dass alternative Räuem der Kommuikation und Information schaffen will. Der Schwerpunkt liegt auf Gesellschaft und Gemeinde, um die soziale Realität der Einwohner*innen der Comuna 2 in Medellín sichtbar zu machen.

CC BY-SA 4.0 Fotoreportage: Das Viertel La Base in Medellín von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Von den Alten lernen: Kinder besuchen Sprachkurse in Cocama Von Jessica Zeller (Nauta/Berlin, 27. November 2017, npl).- Es muss nicht immer Englisch sein. In Nauta, einer kleinen Stadt im peruanischen Amazonasgebiet, lernen Kinder und Jugendliche die fast ausgestorbene Sprache der indigenen Cocama. In der Zeit des Kautschukbooms von Mitte des 19. Jahrhunderts bis weit ins 20. Jahrhundert hinein wurden die Bewohner*innen im Nordosten und ihre Kultur gewaltsam unterdrückt. Doch einige Frauen und Männer in Nauta sprechen bis heute...
Weiterer Schritt zur Kriminalisierung der Community-Radios (Mexiko-Stadt, 25. November 2017, poonal).- Der Radio- und Fernsehausschuss der mexikanischen Abgeordnetenkammer verwarf am 23. November mit deutlicher Mehrheit Einwände von Jan Jarab, dem Repräsentanten des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte in Mexiko zur beabsichtigten Reform des Telekommunikationsgesetzes und den implizierten Änderungen im Strafgesetzbuch. Der Gesetzesentwurf sieht anstelle administrativer Strafen Haft von zwei bis sechs Jahren für Betreiber*innen...
Vom Guerilla-Funk zum Community-Radio – Radios als Peacemaker Von Nils Brock Berlin, 25. Oktober 2017, npl).- Als die kolumbianische Regierung und die Guerillaorganisation FARC im Dezember vergangenen Jahres einen Friedensvertrag vorlegten, kam auf gut 300 Seiten so einiges zusammen. Schließlich soll der Text helfen, einen seit über 50 Jahren andauernden bewaffneten Konflikt zu beenden. Doch ein nachhaltiger Frieden ist noch längst nicht in Sicht: Menschenrechtsverletzungen aufklären, strittige Landfragen lösen, Tausenden Ex-Guer...
Zwei bis sechs Jahre Gefängnis für illegales Senden Von Knut Hildebrandt (Berlin, 11. Oktober 2017, npl).- Die mexikanische Regierung plant einen weiteren Schlag gegen kommunale Radios. Der Ausschuss für Radio und Fernsehen des Abgeordnetenhauses hat einer Reform des 2014 verabschiedeten Telekommunikationsgesetzes zugestimmt. Das neue Gesetzt sieht Gefängnisstrafen von zwei bis sechs Jahren für diejenigen vor, die ohne Lizenz auf Sendung gehen. Darüber hinaus verlieren sie für fünf Jahre das Recht, eine Sendelizenz zu b...
Community-Radios für den Frieden Community-Radios als friedensstiftende Maßnahme: In dem kolumbianischen Friedensvertrag, den die Regierung von Präsident Santos und die FARC-Guerilla im Dezember 2016 ausgehandelt haben, wird den partizipativen Sendern eine Menge zugetraut. Die Radios sollen helfen, die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln und für mehr Teilhabe und kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft sorgen. Doch wie steht es um diese Pläne? Wir haben uns bei kolumbianischen Radiomachenden umgehört. ...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.