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(São Paulo, 29. März 2019, Brasil de Fato).- Zwei Monate nach der Umweltkatastrophe von Brumadinho sind drei weitere Staubecken des Bergbauunternehmens Vale einsturzgefährdet. Das Unternehmen gab am 27. März bekannt, dass die Nationale Agentur für Bergbau ANM (Agência Nacional de Mineração, staatliche Einrichtung, verbunden mit dem Ministerium für Bergbau und Energie, Anm.d.Ü.) für zwei Staudämme im Landkreis Ouro Preto und einen im Bezirk von Macacos im Bundesstaat Minas Ger...
Freier Fluss für den Río Verde
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(Oaxaca, 12. März 2019, La Minuta).- Anlässlich des internationalen Aktionstages gegen Staudämme und zur Verteidigung des Río Verde hat am 14. und 15. März 2019 an den Ufern des Flusses eine Gedenkfeier stattgefunden. Die ansässigen indigenen Völker und kleinbäuerlichen Gemeinden feierten mit ihrer spirituellen Praxis die Flüsse, das Wasser und das Leben. Weiteres Staudammprojekt geplant Der Fluss Río Verde umfasst ein Fünftel der gesamten Fläche Oaxacas und ist für...
Sieben Jahre Haft für Maya-Umweltschützer
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(Oaxaca-Stadt, 17. November 2018, educaoaxaca/desinformémonos).- Bernardo Caal Xol, Gemeindeführer der indigenen Maya-Q‘eqchi, wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt. Er soll eine „Widerstandsbewegung“ gegen ein Wasserkraftprojekt am Río Cahabón im Department Alta Verapaz angeführt haben. Die ihm vorgeworfenen Vergehen, schwerer Raub und Anstiftung zu Straftaten, sollen im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Schädigungen des Río Cahabón stehen, die durch den Bau der zwei Was...
Mexiko-Stadt: Flughafenbau weder in Atenco noch Texcoco!
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(Oaxaca, 29. Oktober 2018, La Minuta/ poonal).- In der landesweiten Befragung über den Neuen Internationalen Flughafen Mexiko sprach sich eine Mehrheit für die „Instandsetzung des aktuellen Flughafens von Mexiko-Stadt und dem in Toluca aus sowie einem Neubau von zwei Flugpisten auf dem Luftstützpunkt Santa Lucía“. 310.000 (29 Prozent) wollten an dem Neubau des Flughafens in Texcoco festhalten, während 747.000 (70 Prozent) es vorzogen, eine Machbarkeitsstudie für den Standort ...
Fotoreportage: „Die Niemande“ aus La Guajira, Kolumbien
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(Bogotá, 26. Juli 2018, Colombia Informa/desinformémonos/poonal).- Die Halbinsel Guajira liegt auf der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela und wird von der größten indigenen Gruppe Kolumbiens, den Wayúu bewohnt. Die Landschaft ist sehr trocken, Trinkwasser ist auf der Guajira knapp und es herrschen starke Winde. Das einzige Wasser in der Region, kam -bis zur Fertigstellung des Staudamms Cercado im Jahr 2010- von dem Fluss Ranchería. Seit diese Wasserversorgung gekappt ist...