Menschen. Rechte. Stärken! Crossmediale Kampagne 2011


alt

Menschen. Rechte. Stärken. bei onda Menschen. Rechte. Stärken. bei matraca Menschen. Rechte. Stärken. bei poonal

 

 

 

 

 

 

 

Wir bleiben dran: Menschen. Rechte. Stärken! (2011)

Menschenrechte… sind immer ein Thema. Warum das so ist, wird gerade dann klar, wenn man sich eingehender damit beschäftigt. Wir haben uns bereits 2010 in einer crossmedialen Kampagne intensiv mit Menschenrechten auseinandergesetzt. Doch das Thema ist komplex und viele Aspekte blieben unbearbeitet. Genug Stoff, um in den verbleibenden Monaten des Jahres weitere spannende Beiträge zu produzieren.

Unsere Reportagen, Features, Berichte oder Interviews zum Thema können im Pressedienst poonal, im deutschsprachigen Radiomagazin onda-info und in spanischsprachigen Radiorevistas von radio matraca desde berlín kostenlos gelesen und gehört werden.

Die grundsätzlichen Fragen, die uns beschäftigen, sind dabei gleich geblieben: Was sind eigentlich Menschenrechte? Wer definiert was als Menschenrechte? Wo werden sie verletzt, wo geachtet? Wo müssen Menschenrechte eingefordert werden? Wo werden sie bereits eingefordert? Wie und von wem wird deren Einhaltung garantiert?

Davon ausgehend widmen wir uns Themen wie dem Kampf von Schüler*innen und Student*innen in Chile für einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung für alle, beschäftigen uns mit Ernährungssouveränität, dem Recht auf Nahrung oder auch der Aufarbeitung der Militärdiktaturen in Lateinamerika. Wichtig ist uns auch dieses Jahr die Berücksichtigung der Spannung zwischen einem universalistischen Anspruch und der Einbeziehung verschiedener Perspektiven beim Thema Menschenrechte. So gibt es in Lateinamerika eigene Menschenrechtsvorstellungen, die sich von denen des so genannten „Westens“ unterscheiden.

 

CC BY-SA 4.0 Menschen. Rechte. Stärken! Crossmediale Kampagne 2011 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Straflosigkeit in Uruguay: Alles damit niemand redet Proteste gegen die Straflosigkeit in Uruguay. Foto: Antje Vieth (Berlin, 14. September 2017, npl).- Als in Uruguay 2004 das linke Bündnis Frente Amplio zum ersten Mal in die Regierung gewählt wurde, verbanden viele Menschen damit die Hoffnung, dass nun endlich die Verbrechen aus der Diktatur von 1973 bis 1985 aufgeklärt würden und Schluss sein würde mit der Straflosigkeit für die verantwortlichen Militärs. Sie sollten sich täuschen. Bis heute ist das Amnestiegesetz in Kra...
20 Jahre Comunidad de Paz Der Film "Chocolate de Paz" wird in Europa nur selten aufgeführt, wie hier beim Screening von Filmouflage in Berlin. Foto: Filmouflage Am 23. März 1997, zur Zeit des Höhepunktes des Bürgerkriegs in Kolumbien erklärt sich die kleine Gemeinde San José de Apartadó in der Provinz Urabá zur „Comunidad de Paz“, zur Friedensgemeinde. Die Bauern und Bäuerinnen wollen keine Armee, keine Guerilla und schon gar keine Paramilitärs mehr auf ihrem Gebiet. Dafür zahlen sie einen hohen P...
Straflosigkeit in Uruguay: Alles damit niemand redet Proteste gegen die Straflosigkeit in Uruguay. Als in Uruguay 2004 das linke Bündnis Frente Amplio zum ersten Mal in die Regierung gewählt wurde, verbanden viele Menschen damit die Hoffnung, dass nun endlich die Verbrechen aus der Diktatur von 1973 bis 1985 aufgeklärt und Schluss sein würde mit der Straflosigkeit für die verantwortlichen Militärs. Sie sollten sich täuschen. Bis heute ist das Amnestiegesetz mit dem zynischen Namen: Gesetz über die Verjährung des staatlichen...
Wo ist Santiago Maldonado? Wo ist Santiago Maldonado? Am 1. September, einen Monat nach Verschwinden des Aktivisten, protestieren Argentinier auf der ganzen Welt. Hier auf dem Wittenbergplatz in Berlin, unweit der argentinischen Botschaft. Foto: Jessica Zeller In Argentinien herrscht weiterhin Unklarheit über den Verbleib des Aktivisten Santiago Maldonado. Am 1. August war der junge Mann bei Protesten der indigenen Mapuche im Süden des Landes von der Gendamerie verhaftet und in einen Mannschaftswag...
Uyacali: Shipibo-Indigene noch immer ohne Landtitel – sechs weitere Morde Von Vigilante Amazónico Ermordet, weil sie ihr Land nicht hergeben wollten: Sechs Shipibo-Indigene starben Anfang September 2017 durch Kopfschuss / Foto: vigilante amazónico (Lima, 06. September 2017, servindi-poonal).- Am vergangenen 1. September sind sechs Bauern des indigenen Volkes der Shipibo im Distrikt Nueva Requena nahe der Amazonas-Stadt Pucallpa (Department Ucayali) erschossen worden. Hintergrund der Morde war nach Angaben von Vigilante Amazónico die Weigerun...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.