Cool Killers: Pestizide in Brasilien

Agrargifte sind nicht cool! Kundgebung vor brasilianischen Botschaft in Berlin im April 2018. Foto: Nils Brock

Brasilien ist der weltweit größte Konsument von Agrargiften. Pesti-, Herbi-, Fungizide überall. Pro Kopf nimmt jede Einwohnerin und jeder Einwohner jährlich 7,3 Liter der Chemikalien zu sich. Unbemerkt, einfach so beim Essen. Damit der Bevölkerung nicht der Appetit vergeht, fährt die Agrarindustrie seit 2016 die Marketingkampagne Agro é Pop. Die Botschaft: Pestizide sind cool!  Intensive Landwirtschaft ist modern und gut für alle. Mit der Realität hat diese PR-Kampagne nur wenig zu tun. Denn Monokulturen gefährden nicht nur die Biodiversität sondern zerstören auch nachhaltige, landwirtschaftliche Alternativen von Kleinbauern und Landlosen. Eine Entwicklung, an der auch deutsche Unternehmen beteiligt sind.

Die Radioreihe „Umkämpfte Natur in Lateinamerika“ ist ein Kooperationsprojekt des Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika e.V. (FDCL) mit dem Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. (NPLA)

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