Bewohner*innen wollen am Bergbau mitverdienen

von Ricardo Marapi Salas

Proteste in Arequipa. Foto: Pulsar(Buenos Aires, 26. März 2013, púlsar).- Über 10.000 Bewohner*innen der Stadt Arequipa im Süden Perus haben einen mehrstündigen Streik in der Region durchgeführt und die wichtigsten Zufahrten in die Stadt blockiert. Tausende Demonstrant*innen blockierten zudem die Brücke Añashuayco, um den überregionalen Verkehr in die Städte Puno und Cusco zu unterbrechen.

Ziel des Streiks war, von der Zentralregierung eine Reform des Gesetzes über die Bergbausteuer zu verlangen. Die Demonstrant*innen forderten, dass das Geld, das die Bergbaufirmen durch den Abbau in Arequipa verdienten, in der Region bleiben und nicht nach Lima fließen solle.

Steuereinkünfte sollen in der Region bleiben

Felipe Domínguez, ein Sprecher der Protestierenden in Arequipa erklärte, dass 70 Prozent der Bergbausteuer in der Region bleiben sollten, in der die Mineralien abgebaut würden; die übrigen 30 Prozent sollten der Zentralregierung zukommen, die diese Steuern wiederum an jene Regionen verteilen solle, in denen kein Bergbau betrieben wird.

Zunächst hatten die Bewohner*innen im Norden Arequipas einen unbefristeten Steik geplant. Einige Stunden nach Beginn der Aktion einigten sie sich jedoch auf ein Aussetzen des Streiks bis zum 30. April.

Die Bewohner*innen fordern zudem die Einrichtung einer Arbeitsgruppe mit Mitgliedern des Ministerrats, um eine Änderung des Gesetzes zur Bergbausteuer zu besprechen.

 

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