
(Montevideo, 22. Oktober 2026, prensa latina).- Die USA und Uruguay legen im Rahmen eines Abkommens, das Washington mit 6,5 Millionen Dollar finanzieren wird, Themen der Zusammenarbeit im Bereich der öffentlichen Sicherheit fest.
Die auf ein Jahr befristete Vereinbarung sieht vor, den Schwerpunkt auf die Nutzung des Hafens von Montevideo durch den internationalen Drogenhandel sowie auf die Nutzung des Wirtschafts- und Finanzsystems des Landes zur Geldwäsche durch das organisierte Verbrechen zu legen.
Beamt*innen der wichtigsten Sicherheitsbehörden vor Ort
Zu diesem Zweck sind Vertreter*innen der wichtigsten Sicherheitsbehörden der USA in Uruguays Hauptstadt Montevideo gereist: Darunter die Drogenbekämpfungsbehörde (DEA), das Federal Bureau of Investigation (FBI), die Nationale Sicherheitsbehörde, der Geheimdienst und das Außenministerium, wie die Wochenzeitung „Búsqueda“ berichtet. Einige der eingesetzten Beamt*innen sind bereits in Uruguay tätig, doch der Großteil von ihnen ist von ihren Dienstorten in Brasília, Buenos Aires oder Lima angereist.
Die Beamt*innen führten bereits Gespräche mit der uruguayischen Nationalpolizei, der Armee und der Marine und planen zudem Gespräche mit der Generalstaatsanwaltschaft, der Nationalen Zollbehörde, der Nationalen Drogenbehörde sowie dem Nationalen Sekretariat für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.
Erstes bilaterales Abkommen im Bereich der öffentlichen Sicherheit
Ein Teil der Koordinierung wird von Adam Weise überwacht, dem Leiter des Büros für internationale Drogen- und Strafverfolgungsangelegenheiten für Argentinien und Uruguay, der in Buenos Aires ansässig ist, wie „Búsqueda“ berichtete.
Das Abkommen zwischen beiden Regierungen wird vom Büro für Drogenbekämpfung und Strafverfolgung des Außenministeriums finanziert. Laut der Publikation handelt es sich dabei um das erste bilaterale Abkommen im Bereich der öffentlichen Sicherheit zwischen Uruguay und den Vereinigten Staaten.
Übersetzung: Jette Minks
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