Ramelow will Debatte um Gedenkstätte zu Colonia Dignidad voranbringen

Cristina Escanilla berichtet im Kartoffelkeller über ihren verschwundenen Bruder. Foto: Sophia Boddenberg

Zum Ende seiner Amtszeit als Bundesratspräsident reiste Bodo Ramelow Mitte Oktober nach Chile. Hauptfokus der Reise des LINKEN-Politikers und Ministerpräsidenten Thüringens war die deutsch-chilenische Kooperation bei der Energiewende.

Für viel Aufsehen sorgte aber auch Ramelows Besuch in der Ex Colonia Dignidad, der heutigen Villa Baviera. 2017 hatte der Deutsche Bundestag einstimmig beschlossen, die Bundesregierung solle deren Verbrechen aufklären und gemeinsam mit der chilenischen Regierung die Errichtung einer Gedenkstätte vorantreiben. Denn deutsche Regierungen wussten von Folter und Mord, Zwangsarbeit und Missbrauch in der deutschen Sektensiedlung.

Als Bundesratspräsident ist Ramelow der bislang höchstrangigste deutsche Politiker, der diesen Ort besucht. Er will Schwung in die Aufarbeitung bringen.

Ein ausführlicheren Artikel mit Videoausschnitten findet ihr hier auf deutsch oder auf spanisch

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