Nopalera picosa oder die Situation auf dem Land in Mexiko

Die mexikanische Landwirtschaft steht vor dem aus, so die Meinung von vielen örtlichen Bauernorganisationen. Während auf der einen Seite immer mehr Mexikaner und Mexikanerinnen sich auf der Liste der reichsten Menschen der Welt finden, verarmt die Landbevölkerung. So zogen im Dezember 2002 mexikanische Bauernorganisationen vor das Kongressgebäude in Mexiko-Stadt. Sie forderten die Neuverhandlung der Paragraphen über Landwirtschaft und Fischerei des NAFTA-Abkommens, dem Freihandelsabkommen zwischen Mexiko, den USA und Kanada, das am 1. Januar 1994 in Kraft trat. Weiter forderten sie eine Änderung des Artikels 27 der mexikanischen Verfassung. Dieser Artikel regelt den landwirtschaftlichen Grundbesitz. Er wurde trotz starker Proteste der Bauernorganisationen vor dem Eintritt in die NAFTA verändert. Durch die Änderung des Artikels kam die Landumverteilung zum Erliegen und der Kauf von Grundstücken wurde erleichtert. Die Proteste endeten mit einem Nationalen Landwirtschaftsabkommen, das am 28. April dieses Jahres unterzeichnet wurde.

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