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Mexiko

San Quintín: Unverantwortliche Trägheit

von Luis Hernández Navarro (Mexico-Stadt, 12. Mai 2015, la jornada).- Von der Zermürbung zur Repression, von der Trägheit zum Hohn. So kann die Regierungsstrategie für die „Lösung“ des Landarbeiterkonfliktes von San Quintín zusammengefasst werden. Fast zwei Monate sind vergangen, seit am 17. März tausende Landarbeiter*innen dieser Enklave für den Agrarexport einen Generalstreik ausriefen, um die von ihnen erlittene brutale Arbeitsausbeutung an den Pranger zu stellen und eine würdige Lohnerhöhung einzufordern. Statt auf die Forderungen der Bewegung einzugehen hat die Regierung von Enrique Peña Nieto zuerst auf deren Schwächung und Entmutigung und dann auf ihre gewaltsame Eindämmung gesetzt. […]


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Kampf gegen Folter und Verschwindenlassen: Das mexikanische Menschenrechtszentrum Paso del Norte

Das Menschenrechtszentrum Paso del Norte in Ciudad Juárez im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua wurde 2001 von Priestern und Aktivisten gegründet. Oberstes Ziel der Organisation ist es, sich um die Ärmsten und verletzlichsten Menschen im Norden Mexikos zu kümmern. Die NGO ist vor allem mit dem Problemkomplex Folter und Verschwindenlassen befasst und unterstützt Opfer und deren Angehörige. Dafür hat Paso del Norte einige Psychologinnen, Anwältinnen und Soziologinnen  […]


atenco. Foto: Archiv
Mexiko

Fünf Jahre Atenco: Immer noch Straflosigkeit

(Berlin, 05. Juni 2011, npl).- Über fünfhundert Menschen versammelten sich auf Protestkundgebungen Anfang Mai in San Salvador Atenco und Mexiko-Stadt. Sie forderten ein Ende der Straflosigkeit für die Verantwortlichen für den Polizeiüberfall in Texcoco und San Salvador Atenco am 3. und 4. Mai 2006. Damals wurden zwei junge Menschen ermordet und über 200 verhaftet. Von diesen Verhafteten wurden 26 Frauen sexuell misshandelt.         […]