Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Prozess wegen Betrugs um Agua-Zarca-Kraftwerk in Honduras beginnt
61
(Tegucigalpa, 15. April 2019, amerika21).- Wegen betrügerischer Machenschaften im Fall des Wasserkraftwerks "Agua Zarca" in Honduras wird 16 Angeklagten der Prozess gemacht. Am 12. April ordnete ein Strafgerichtshof für Korruptionsfälle in Tegucigalpa Haft für den ehemaligen Geschäftsführer des Unternehmens Desarrollos Energéticos S.A (DESA), David Castillo Mejía an. Mejía sitzt ohnehin wegen des Mordkomplottes gegen die Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres in Untersuchu...
3. März: Drei Jahre ohne Berta – Copinh kämpft weiter für Gerechtigkeit
102
(Mexiko-Stadt, 1. März 19, Cimacnoticias).- Am 3. März 2019 jährt sich der Mord an der honduranischen Menschenrechtsverteidigerin und Umweltaktivistin Berta Cáceres Flores zum dritten Mal. An diesem Tag im Jahr 2016 drangen Auftragsmörder in ihr Haus in La Esperanza, im Distrikt Intibucá ein und erschossen die Anführerin der indigenen Organisation Copinh (Consejo Cívico de Organizaciones Populares e Indígenas). Der mexikanische Umweltschützer GustavoCastro, der zu Besuch war,...
Wir dokumentieren: Rebellisches Manifest der Frauen von Honduras
37
(Vallecito/München, 7. Juli 2019, encuentrodemujeres/ökubüro).- Im rebellischen Territorium der Garifuna in Vallecito, Iriona, Colón, Honduras, umgeben von Elementen der Natur, die Leben und Hoffnung derjenigen nähren, die wir hier zusammengekommen sind, haben sich mehr als 1.200 Frauen und 350 Kinder getroffen und erfahren, dass das Leben und die Worte nicht aufzuhalten sind. Sie kamen aus Choluteca, El Paraíso, Copan, Olancho, Valle, Francisco Morazán, Gracias a Dios, Colón...
Honduras: 10 Jahre nach dem Putsch
105
10 Jahre nach dem Putsch in Honduras befinden sich viele aus den sozialen Bewegungen noch immer im Widerstand und auf den Straßen. Und viele mussten auch ihr Leben lassen, ermordet von Polizei oder Militär. Erschossen bei Protesten, ermordet von Auftragskillern oder Opfer von Hassverbrechen gegen Frauen, LGBTI und Andersdenkende. Wieder andere sind geflohen, weil sie bedroht wurden oder bereits Attentate auf ihr Leben überlebt hatten, und leben heute im Exil. Wir wollten wiss...
Honduras: Umweltschützer*innen leben gefährlich und im Konflikt mit Unternehmen
88
(Berlin, 14. März 2019, npl).- Lateinamerika ist für Umweltaktivistinnen und -aktivisten weltweit die unsicherste Region. Die Naturschutz-NGO Global Witness zählt in der Region jedes Jahr etwa 200 Morde an Personen, die sich für den Schutz der natürlichen Ressourcen stark machten – und verbunden damit häufig den Interessen großer Konzerne entgegentraten. Besonders brisant ist die Situation im mittelamerikanischen Honduras. Drei Jahre nach dem Mord an Berta Cáceres sind auch h...