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Brasilien: Nur noch drei Staatsbetriebe?
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(Montevideo, 30. Januar 2019, la diaria).- Salim Mattar, Geschäftsmann und Sekretär für Privatisierung in der Regierung von Jair Bolsonaro, gibt an, dass der Präsident angeordnet habe, nur drei staatliche Unternehmen zu halten: Das Erdölunternehmen Petrobras und die Finanzinstitute Banco do Brasil und Caixa Econômica Federal. „Wir haben bereits die Unterstützung des Präsidenten, dass nur diese drei Unternehmen übrig bleiben sollen. Wir werden alle Tochtergesellschaften verkau...
Suche nach Allianzen gegen Bolsonaro – Andreas Behn im Interview
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Der rechtsextreme Jair Bolsonaro hat die Präsidentschaftswahlen in Brasilien mit hohem Abstand gewonnen. Über das "Warum?" und das "Wie Weiter?" , über Drohungen gegen Andersdenkende, bevorstehende Privatisierungen und den Einfluss der Evangelikalen haben wir mit Andreas Behn (Rio de Janeiro) gesprochen.
Brasiliens zukünftiger Wirtschaftsminister ist ein Chicago-Boy
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(Sao Paulo, 30. Oktober 2018, Brasil de Fato).- Am 1. Januar 2019 beginnt die Amtszeit des zukünftigen Präsidenten Jair Bolsonaro. Sein zukünftiger Wirtschaftsminister Paulo Guedes kündigte bereits einen Wirtschaftsplan an, der darauf abzielt, „die Ausgaben zu kontrollieren“. Dazu gehören eine Rentenreform, die Beschleunigung von Privatisierungen und die Verschlankung des Staatsapparats. Die Beziehungen zum gemeinsamen südamerikanischen Markt Mercosur sollen nach Angaben des ...
Kleine Wasserkunde Mexikos
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(Mexiko-Stadt, September 2018, informationsstelle lateinamerika).- Rein statistisch gesehen herrscht in Mexiko (noch) keine Wasserknappheit, wenn die jährlich zur Verfügung stehenden Kubikmeter pro Kopf als Grundlage dienen. Aber die über das Land sehr unterschiedlich verteilten Niederschläge und Wasserspeicher, die Konzentration der Regenfälle auf den Sommer, die zunehmende Wasserverschmutzung, die unterschiedlich gute Trinkwasserversorgung in Stadt und Land sowie die in vie...
Fotoreportage: „Die Niemande“ aus La Guajira, Kolumbien
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(Bogotá, 26. Juli 2018, Colombia Informa/desinformémonos/poonal).- Die Halbinsel Guajira liegt auf der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela und wird von der größten indigenen Gruppe Kolumbiens, den Wayúu bewohnt. Die Landschaft ist sehr trocken, Trinkwasser ist auf der Guajira knapp und es herrschen starke Winde. Das einzige Wasser in der Region, kam -bis zur Fertigstellung des Staudamms Cercado im Jahr 2010- von dem Fluss Ranchería. Seit diese Wasserversorgung gekappt ist...