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Nestora Salgado: Aus dem Gefängnis direkt zum politischen Engagement
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Von Gerd Goertz (Mexiko-Stadt, 25. März 2016, npl).- Es nötigte Bewunderung ab: 31 Monate lang verbrachte Nestora Salgado, Kommandantin der gemeindebasierten Polizei der Regionalkoordination der Gemeindeautoritäten (CRAC-PC) der Kleinstadt Olinalá im Bundesstaat Guerrero, unter falschen Anschuldigungen in Haft. Noch am Tag ihrer Freilassung am 18. März absolvierte sie eine Pressekonferenz und weitere Termine. Inzwischen befindet sie sich auf einer Rundreise durch die U...
Mexikos geheime Gräber
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(Oaxaca-Stadt, 27. Dezember 2018, poonal).- Mitte November 2018 veröffentlichte die Organisation Quinto Elemento Lab eine Übersicht der geheimen Gräber Mexikos. Die Veröffentlichung trägt den vielsagenden Namen „Das Land der 2.000 Gräber.“ Denn auf fast 2.000 beläuft sich die Zahl der geheimen Gräber, die während der Amtszeiten der Präsidenten Felipe Calderon und Enrique Peña Nieto entdeckt wurden. Allein die Anzahl der Gräber in denen Kriminelle ihre Opfer verscharrt haben v...
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(Mexiko-Stadt, 30. November 2018, taz).- Fünf Monate hat Mexikos gewählter Präsident bereits faktisch mitregiert.  Am 1. Dezember hat Andrés Manuel López Obrador, kurz AMLO, nun auch offiziell sein Amt übernommen. Gleich nachdem ihm die Mexikaner*innen am 1. Juli mehrheitlich ihre Stimmen gegeben haben, legte der 64-Jährige los. Seine Vertreter diskutierten mit, als es galt, mit US-Präsident Trump einen neuen Freihandelsvertrag zu vereinbaren. AMLO initiierte Foren, auf denen...
Entwurf des Agrarentwicklungsgesetzes: Wer Wind sät…
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(Mexiko-Stadt, 15. November 2018, la jornada).- Als die indigene und bäuerliche Bevölkerung am 1. Juli 2018 zur Wahl ging, war eine ihre wichtigsten Erwägungen, ihr Recht auf Land und Territorium zu garantieren. Es war notwendig, die Plünderung ihrer Landstücke und natürlichen Güter zu stoppen, für die die Extraktivismus- und Stromindustrie sowie die Entwicklung von Megaprojekten verantwortlich waren. Der Wahlsieg des MORENA-Kandidaten für das Präsidentenamt war ein Ausdruck ...
Bolsonaros Weg zur Macht
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(Rio de Janeiro, 29. Oktober 2018, taz).- Jair Bolsonaro hat lange gewartet, bevor er zu seinem großen Coup ansetze. Faschistische Ansichten hegte er immer schon und sprach sie auch aus, wenn sich eine Gelegenheit bot. Hetze gegen Schwule, Rechtfertigung von Folter, Plädoyer für das Erschießen politischer Gegner*innen. Doch er galt als Außenseiter, als Exot, der nicht ernst genommen wird. Mehr oder weniger unauffällig sitzt er seit 27 Jahren als Abgeordneter für den Staat ...