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Ex-Produktionschef von Ford Argentinien wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt
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(Montevideo, 11. Dezember 2018, la diaria).- Ein argentinisches Bundesstrafgericht hat Pedro Müller, Ex-Produktionschef des Autoherstellers Ford und Hector Sibilla, den Ex-Sicherheitschef des Konzerns, zu zehn bzw. zwölf Jahren Haft wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der Militärdiktatur verurteilt. Die Verbrechen wurden an 24 Ford-Arbeitern in General Pacheco, Provinz Buenos Aires begangen, von denen sieben noch immer nicht wiedergefunden wurden, nachdem man si...
VW und die brasilianische Militärdiktatur
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Brasilien ist ein beliebtes Ziel für deutsche Unternehmen, und das war es auch während der Militärdiktatur (1964-1985). VW und andere Konzerne haben in dieser Zeit Profite gemacht. In seinem Buch „Abstauben in Brasilien. Deutsche Konzerne im Zwielicht“ setzt sich der Autor Christian Russau kritisch mit der Zusammenarbeit von Konzernen und Militärs auseinander. Denn oft haben die Firmen auch Menschenrechtsverbrechen mitzuverantworten, wie am Fall von VW besonders deutlich wird...
Komplizen der Militärdiktatur? Die Rolle von VW do Brasil und Mercedes Benz Argentina
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Lúcio Bellentani aus Brasilien und Héctor Ratto aus Argentinien teilen ein ähnliches Schicksal. Beide Männer waren in den 1970er Jahren gewerkschaftlich und politisch aktiv und wurden deshalb unter den Militärdiktaturen ihrer Länder gefangengenommen und schwer gefoltert. Brisantes Detail: ihre damaligen Arbeitgeber – VW do Brasil und Mercedes Benz Argentina – haben mit den Repressionsorganen des Staates eng zusammengearbeitet. Die Tochterunternehmen deutscher Autobauer liefer...
VW soll mit Militärdiktatur kollaboriert haben
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von Andreas Behn (Berlin, 03. März 2015, npl).- Schwarze Listen, Bespitzelung und Misshandlungen auf dem Werksgelände. Dem deutschen Autobauer Volkswagen wird vorgeworfen, aktiv an der Repression zu Zeiten der brasilianischen Militärdiktatur (1964-1985) beteiligt gewesen zu sein. Einer von vielen Fällen, bei denen große Unternehmen offenbar bereitwillig mit den Militärs zusammenarbeiteten. Der Konzern wiegelt ab und verspricht eine Prüfung der Vorwürfe, die am Freitag (27...
VW Brasilien beschattete späteren Präsidenten Lula
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von Mario Schenk (13. September 2014, amerika21.de).- Volkswagen Brasilien steht im Verdacht, Anfang der achtziger Jahre Spionage gegen Angestellte und Gewerkschafter betrieben und Informationen an das brasilianische Militärregime (1964-1985) geliefert zu haben. Dies berichtete unlängst die Nachrichtenagentur Reuters. Unter anderem verfasste der deutsche Autohersteller Berichte über den damaligen Gewerkschaftsfunktionär und späteren Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva und...