Nicaragua USA

US-Regierung entzieht Nicaraguaner*innen vorübergehendes Bleiberecht


Frau Schild

„Respektiert unsere Existenz oder rechnet mit unserem Widerstand“, hat diese Frau auf ein Schild geschrieben. Foto: Democracy Now

(Washington, 7. November 2017, democracy now).- Erneut hat die US-Regierung unter Donald Dumpf zu einem weiteren Rundumschlag gegen Einwanderung ausgeholt. Die US-Regierung hat angekündigt, das vorübergehende Bleiberecht für tausende Einwander*innen aus Nicaragua zu beenden. Viele von ihnen leben seit Jahrzehnten in den USA. Ihr spezielles Bleiberecht soll am 5. Januar 2019 enden.

Dagegen hat die Regierung die Entscheidung verschoben, ob das vorübergehende Bleiberecht für über 57.000 Honduraner*innen ebenfalls abgeschafft werden soll oder nicht.

CC BY-SA 4.0 US-Regierung entzieht Nicaraguaner*innen vorübergehendes Bleiberecht von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

USA verschärfen Sanktionen gegen Kuba
18
(Berlin, 18. April 2019, telesur/poonal).- Der Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, hat am 17. April eine Verschärfung der wirtschaftlichen Sanktionen seines Landes gegen Kuba angekündigt. Ab dem 1. Mai tritt das dritte Kapitel des sogenannten Helms-Burton-Gesetzes in Kraft. Es ermöglicht, vor US-Gerichten ausländische Unternehmen anzuklagen, die in Kuba tätig sind. Das Helms-Burton-Gesetz von 1996 ist eine nochmalige Verschärfung der US-Sanktionen gegen Kuba. ...
Die Gemeinsamkeiten von Orchideen und Migrantinnen vom Land
30
(Los Angeles, 25. März 2019, UNAM).- Es gibt viele Vorurteile in der Welt. Eines das großen Schaden anrichtet ist der Blick auf Migrantinnen aus dem mexikanischen ländlichen Raum, die auf der Suche nach einem besseren Leben in die Vereinigten Staaten kommen. Diese Frauen werden oft als unqualifizierte Arbeitskräfte angesehen. Aufgrund ihrer unsicheren Rechtslage werden sie zum Ziel von Lohndumping, starren Arbeitsbedingungen und sind gar nicht oder nur unzureichend sozial abg...
onda-info 456
165
Hallo und willkommen zum onda-info 456. Wir beginnen mit einem längeren Beitrag über die Migration aus Mittelamerika in Richtung USA. Diese war ein Fokus des 8. Weltsozialforums, welches Anfang November letzten Jahres in Mexiko statt fand. Laurie Stührenberg und Jonathan Moret nahmen nicht nur am Weltsozialforum teil, sondern gingen auch auf die Straße um mit Mitgliedern der in Mexiko-Stadt ankommenden Migrant*innen-Karawane zu sprechen. Ihr Bericht gibt einen Einblick in ...
US-Sicherheitsberater John Bolton: „5.000 Soldaten nach Kolumbien“
249
(Bogotá, 28. Januar 2019, prensa latina/democracy now/poonal).- Eine Notiz auf dem Block des Nationalen Sicherheitsberaters der USA, John Bolton, hat in lokalen Medien für Aufsehen gesorgt. Bolton, der als einer der Strippenzieher hinter dem Vorgehen der USA gegen Venezuela gilt, hielt ein Heft in der Hand, auf dem die Notiz zu lesen war: "5.000 Soldaten nach Kolumbien". Offensichtlich aus Versehen hatte der Nationale Sicherheitsberater von Donald Trump das Heft mit der No...
Bolsonaro kündigt restriktive Umwelt- und Migrationspolitik an
244
(Caracas, 13. Dezember 2018, telesur).- Brasiliens ultrarechter Präsident Jair Bolsonaro hat erklärt, dass er plant, Änderungen an der vom Brasilianischen Institut für Umwelt und erneuerbare natürliche Ressourcen IBAMA (Instituto Brasileiro do Meio Ambiente e dos Recursos Naturais Renováveis) festgelegten Umweltpolitik umzusetzen. Diese bezeichnete er als sehr „streng“ und kritisierte, dass sie die Entwaldung und andere Abholzungspraktiken in den Indigenengebieten verböten. ...