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PERU: Seit 2002 wurden 57 Umweltschützer*innen ermordet


Vor wenigen Wochen erst ermordet: Edwin Chota vom indigenen Volk der Ashaninka / Foto: servindi(Lima, 03. Dezember 2014, noticias aliadas-poonal).- Die international tätige Nichtregierungsorganisation „Global Witness“ hat mit Blick auf die vor kurzem in Lima zu Ende gegangene Weltklimakonferenz COP20 einen Bericht zur Situation von Umweltschützer*innen in Peru veröffentlicht. Laut der Studie mit dem Titel „El ambiente mortal de Perú“ (Deutsch etwa: Das tödliche Ambiente von Peru) sind seit 2002 in dem südamerikanischen Staat 57 Umweltschützer*innen ermordet worden, mehr als 60 Prozent davon in den letzten vier Jahren.

Die Organisation, die sich der Untersuchung und der Veröffentlichung von ökonomischen Interessen hinter Konflikten, Korruption und Umweltzerstörung widmet, kritisiert in dem am vergangenen 17. November veröffentlichten Bericht das Fehlen einer Politik, die der Umwelt verpflichtet ist.

Nach Angaben NGO mit Sitz in London und Washington D.C. ist Peru das viertgefährlichste Land für Umweltschützer*innen weltweit. Schlimmer ist die Situation lediglich in Brasilien, Honduras und den Philippinen.

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