Mexiko

„Menschenrechte müssen verteidigt werden“


Foto: Flickr/unisgeneva(Buenos Aires, 08. Juli 2011, púlsar).- Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navy Pillay, forderte die mexikanische Zivilgesellschaft auf, sich an der Kampagne für Menschenrechte „Yo me declaro“ („Ich bekenne mich“) zu beteiligen. Während einer Rundreise durch Mexiko erklärte Pillay: „Eines der Probleme für die Verteidiger*innen der Menschenrechte nicht nur in Mexiko sondern weltweit, ist die fehlende Anerkennung für ihre Arbeit.“ Pillay zeigte sich überzeugt, dass die Kampagne „Yo me declaro“ helfen werde, über die wichtige Rolle derjenigen aufzuklären, die für die Persönlichkeitsrechte in einer demokratischen Gesellschaft kämpfen.

Zudem hofft Pillay, dass die Kampagne mehr Aufmerksamkeit für den Wert und die Rechtmäßigkeit der Menschenrechtsaktivitäten schaffen werde. Der offizielle Start der Kampagne sei der Moment, um die Erfolge der Menschenrechtsverteidiger*innen überall anzuerkennen. Deren Arbeit gehe weit über den direkten Opferschutz hinaus, denn „sie trägt dazu bei, dass andere Menschen nicht zu Opfern von Menschenrechtsverletzungen werden.“

„Ich bekenne mich“

Die Kampagne „Yo me declaro“ besteht aus dem Video „Bekenne Dich“, zu finden auf der Webseite www.yomedeclaro.org. Das audiovisuelle Material erklärt die Arbeit der Menschenrechtsverteidiger*innen und und ihren Beitrag zur Gesellschaft. Es wurde erstellt, damit alle Menschen sich zu Verteidiger*innen der Menschenrechte erklären können. Man bekennt sich, indem man das Video über E-Mail oder soziale Netzwerke verschickt, damit es eine Million mal angesehen wird. So sollen eine Million Erklärungen repräsentiert werden, die den mexikanischen Staat auffordern, die Menschenrechtsverteidiger*innen zu beschützen. An der Kampagne beteiligen sich neben AMARC Mexiko über 30 Organisationen der Zivilgesellschaft und Medien.

 

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