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Fluss-Autobahn statt Madre Rio Von Nils Brock, Santiago de Chile (Nauta/Berlin, 12. Juli 2017, npl).- Am vergangenen 6. Juli erhielt das chinesisch-peruanische Konsortium Hidrovías II den Zuschlag für eines der umstrittensten Infrastrukturprojekte im Amazonas. Bis 2020 soll in der peruanischen Provinz Loreto zwischen den Städten Iquitos, Pucallpa, Yurimaguas, Sarameriza und Santa Rosa ein 2.500 Kilometer langer Kanal namens Hidrovía Amazónica entstehen, um den Warenverkehr und den Transport von Rohs...
„Das Öl dient nur der Entwicklung der Großstädte“ von Cecilia Remon (Lima, 27. Februar 2015, noticias aliadas).- Die Proteste in der im zentralen Urwald Perus gelegenen Ortschaft Pichanaki vom 10. Februar gegen die dort laufenden Operationen der argentinischen Ölfirma Pluspetrol, bei denen ein Mensch ums Leben kam und Dutzende Schussverletzungen erlitten, haben ein Nachspiel für die Regierung des Präsidenten Ollanta Humala. Dieser sah sich zum wiederholten Male genötigt, vier Minister*innen abzuberufen, von denen drei im di...
Dem Fortschrittsmärchen die Show stehlen von Nils Brock (Berlin, 07. September 2015, npl).- Im peruanischen Regenwald, nahe der brasilianisch-kolumbianischen Grenze, wird derzeit der Widerstand geprobt. In der Hauptrolle: die Cocama-Indigenas, die sich gegen die zunehmende Kanalisierung des Marañon-Flusses im Rahmen des Infrastrukturprojekts IIRSA zur Wehr setzen. IIRSA, das ist ein markliberaler Masterplan, um die Infrastruktur Südamerikas für Extraktivismus und Monokultur zu optimieren. Gegenstimmen finden oft ke...
onda-info 420 Hallo und willkommen zum onda-info 420! Schön öfter haben wir vom onda-info den uruguayischen Sänger und Cantautor Daniel Viglietti vorgestellt. Nun ist er tot. Deswegen werden wir noch einmal an ihn erinnern. Nach einer Nota aus Mexiko dreht sich dann alles um das Amazonasgebiet: Die großen Städte des brasilianischen Amazonasgebiets sind stolz auf ihr multikulturelles Erbe. Doch bis heute ist kaum erforscht, dass es bereits seit dem 17. Jahrhundert im brasilianischen ...
Escuela Ayllu Warisata: Auf den Spuren der ersten indigenen Schule Boliviens Die Escuela Ayllu Warisata, die Gemeindeschule von Warisata, wurde vor rund 80 Jahren von den Pädagogen Elizardo Pérez und Avelino Siñani an den Ufern des Titicacasees gegründet. Bis heute ist die erste offizielle Schule für Indígenas beispielgebend für die alternative Bildung in Bolivien und Lateinamerika. Zuvor war der Mehrheit der bolivianischen Bevölkerung ein Schulbesuch fast immer verwehrt. Ein knappes Jahrzehnt blühte die indigene Schulbewegung in Bolivien, bis es den ...

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