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Suche nach Allianzen gegen Bolsonaro – Andreas Behn im Interview
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Der rechtsextreme Jair Bolsonaro hat die Präsidentschaftswahlen in Brasilien mit hohem Abstand gewonnen. Über das "Warum?" und das "Wie Weiter?" , über Drohungen gegen Andersdenkende, bevorstehende Privatisierungen und den Einfluss der Evangelikalen haben wir mit Andreas Behn (Rio de Janeiro) gesprochen.
„Indios werden sich ans bessere Leben gewöhnen müssen“
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(Rio de Janeiro, 11. November 2018, taz).- Den Indigenen in Brasilien stehen schwere Zeiten bevor. Seit der Wahl des Rechtsextremisten Jair Bolsonaro zum neuen Präsidenten fürchten sie um ihre Rechte und ihr Land. Auch Umwelt- und Klimaschutz insbesondere im Amazonasgebiet sind in Frage gestellt. Der Ex-Militär Bolsonaro ist erklärter Freund der Großgrundbesitzer und des Agrobusiness, die nicht zögern werden, ihre Gier nach neuem Agrarland auch mit Gewalt durchzusetzen. „W...
Rechtsextremist Bolsonaro verkündet die Marschroute für seine Präsidentschaft
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(Rio de Janeiro, 31. Oktober 2018, taz/npl).- Brasilien nach der Wahl: Der Alltag ist unverändert, kaum etwas erinnert daran, dass am Sonntag ein erklärter Rechtsextremist zum Präsidenten gewählt wurde. „Nun sind 48 Stunden seit der Wahl vergangen und unser Land hat sich nicht in eine Diktatur verwandelt“, ironisiert der landesweit bekannte Radiokommentator Ricardo Boechat. Jetzt werde Brasilien halt von rechts regiert, so funktioniere die Demokratie. Das gesamte Establishmen...
Abholzung im Amazonasgebiet nimmt wieder zu
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(Berlin, 8. November 2018, poonal).- Nach Jahren des Rückgangs hat die Abholung im brasilianischen Amazonasgebiet in den vergangenen Monaten wieder stark zugenommen. Grund dafür ist vermutlich ein verändertes politisches Klima, das den brasilianischen Großgrundbesitzern zu Gute kommt. Diese wollen weiterhin große Flächen des Regenwaldes abholzen, um es in Weideland für Vieh oder Ackerland für Monokulturen umzuwandeln. Die brasilianische Umweltschutzorganisation Imazon hat ...
Bolsonaros Weg zur Macht
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(Rio de Janeiro, 29. Oktober 2018, taz).- Jair Bolsonaro hat lange gewartet, bevor er zu seinem großen Coup ansetze. Faschistische Ansichten hegte er immer schon und sprach sie auch aus, wenn sich eine Gelegenheit bot. Hetze gegen Schwule, Rechtfertigung von Folter, Plädoyer für das Erschießen politischer Gegner*innen. Doch er galt als Außenseiter, als Exot, der nicht ernst genommen wird. Mehr oder weniger unauffällig sitzt er seit 27 Jahren als Abgeordneter für den Staat ...