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Suche nach Allianzen gegen Bolsonaro – Andreas Behn im Interview
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Der rechtsextreme Jair Bolsonaro hat die Präsidentschaftswahlen in Brasilien mit hohem Abstand gewonnen. Über das "Warum?" und das "Wie Weiter?" , über Drohungen gegen Andersdenkende, bevorstehende Privatisierungen und den Einfluss der Evangelikalen haben wir mit Andreas Behn (Rio de Janeiro) gesprochen.
„Indios werden sich ans bessere Leben gewöhnen müssen“
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(Rio de Janeiro, 11. November 2018, taz).- Den Indigenen in Brasilien stehen schwere Zeiten bevor. Seit der Wahl des Rechtsextremisten Jair Bolsonaro zum neuen Präsidenten fürchten sie um ihre Rechte und ihr Land. Auch Umwelt- und Klimaschutz insbesondere im Amazonasgebiet sind in Frage gestellt. Der Ex-Militär Bolsonaro ist erklärter Freund der Großgrundbesitzer und des Agrobusiness, die nicht zögern werden, ihre Gier nach neuem Agrarland auch mit Gewalt durchzusetzen. „W...
Rechtsextremist Bolsonaro verkündet die Marschroute für seine Präsidentschaft
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(Rio de Janeiro, 31. Oktober 2018, taz/npl).- Brasilien nach der Wahl: Der Alltag ist unverändert, kaum etwas erinnert daran, dass am Sonntag ein erklärter Rechtsextremist zum Präsidenten gewählt wurde. „Nun sind 48 Stunden seit der Wahl vergangen und unser Land hat sich nicht in eine Diktatur verwandelt“, ironisiert der landesweit bekannte Radiokommentator Ricardo Boechat. Jetzt werde Brasilien halt von rechts regiert, so funktioniere die Demokratie. Das gesamte Establishmen...
Erzbischof: Bolsonaro ist „ein widerlicher Typ“
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(Lima, 27. Juni 2019, comunicaciones aliadas).- Sérgio Eduardo Castriani, der Erzbischof von Manaus, ist ein guter Kenner des Amazonasgebiets und der hier stattfindenden Konflikte. Viele Jahre arbeitete er im Bundesstaat Acre im äußersten Westen Brasiliens mit dem indigenen Volk der Asháninka zusammen. Auch danach hatte er mit verschiedenen indigenen Völkern zu tun. 2012 kam er in die Zwei-Millionen-Metropole Manaus, die rasant wachsende Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas....
Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet stark angestiegen
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(Montevideo, 2. Juli 2019, la diaria).- Die Abholzung des Regenwaldes im brasilianischen Amazonasgebiet hat im Juni 2019 um 60 Prozent gegenüber Juni 2018 zugenommen. Das teilte das staatliche Weltraumforschungsinstitut INPE (Instituto Nacional de Investigaciones Espaciales) am 1. Juli mit. Laut Daten des Instituts sind im Juni im Amazonasgebiet 762 Quadratkilometer Wald verloren gegangen; das ist der höchste in einem Monat gemessene Wert seit 2016. Auch in Bezug auf das gesa...