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Brasilien am rechten Abgrund
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(Rio de Janeiro, 18. Oktober 2018, taz).- Jair Bolsonaro legt sich nun auch mit der Bundesstaatsanwaltschaft an. Eine seiner ersten Amtshandlungen als neuer Präsident Brasiliens wäre ein genereller Freibrief für Polizisten. Ein tödlicher Schuss im Dienst solle per Gesetz als Notwehr gewertet werden, eine Untersuchung solcher Todesfälle werde es nicht mehr geben. Diese Ankündigung, die der rechtsextreme Kandidat beim Besuch einer Polizei-Sondertruppe zu Wochenbeginn in Rio de ...
Anfang September fast 1000 Brandherde im Amazonasgebiet
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(Brasilia, 3. September 2019, prensa latina).- Zu Beginn des Monats September wurden 980 Brandherde im Amazonasgebiet registriert. Dies berichtete das Nachrichtenportal G1 unter Berufung auf das brasilianische Nationale Institut für Weltraumforschung INPE (Instituto Nacional de Investigación Espacial). Die Daten wurden am 1. September im Rahmen der täglich aktualisierten Waldbrandstatistik des INPE erhoben. Ein Jahr zuvor, am 1. September 2018 wurden 880 aktive Flammenherde v...
Stimmen zu #unteilbar und zur Wahl in Sachsen und Brandenburg
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In Sachsen und Brandenburg hat etwa ein Viertel aller Wähler*innen für eine rechtsradikale Partei gestimmt. Ein Woche zuvor, am 24. August, haben Zehntausende in Dresden unter dem Label "Unteilbar - Solidarität statt Ausgrenzung" für eine freie und offene Gesellschaft demonstriert. Wir haben uns vor und am Rand der Demo umgehört.
Recht auf Abtreibung nach Vergewaltigung wird nicht angewendet
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(Mexiko-Stadt, 15. August 2019, Pie de Página).- Am 5. August bestätigte der Bundesgerichtshof in Mexiko den Beschluss, dass es Aufgabe des Staates ist, das Recht auf Abtreibung nach einer Vergewaltigung landesweit durchzusetzen. Dieses Gesetz NOM046 wurde bereits 2016 verabschiedet. Voraussetzung dafür, dass es zur Anwendung kommt, ist, dass die betroffene Person erklärt, vergewaltigt worden zu sein. Wie Feministinnen jedoch berichten, setzen sich in Bundesstaaten wie Aguasc...
Erzbischof: Bolsonaro ist „ein widerlicher Typ“
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(Lima, 27. Juni 2019, comunicaciones aliadas).- Sérgio Eduardo Castriani, der Erzbischof von Manaus, ist ein guter Kenner des Amazonasgebiets und der hier stattfindenden Konflikte. Viele Jahre arbeitete er im Bundesstaat Acre im äußersten Westen Brasiliens mit dem indigenen Volk der Asháninka zusammen. Auch danach hatte er mit verschiedenen indigenen Völkern zu tun. 2012 kam er in die Zwei-Millionen-Metropole Manaus, die rasant wachsende Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas....