Hate Speach, Fake News oder einfach nur viraler Stumpfsinn: Nie war unsere Kommunikation prekärer als im digitalen Zeitalter. Und nie waren unabhängige Community-Medien wichtiger. Doch die Überbringer kritischer Nachrichten leben in Lateinamerika gefährlich: Journalist*innen und Medienaktivist*innen werden bedroht, mundtot gemacht oder gar ermordet. Wir berichten über ihre Arbeit und Verdienste. Und darüber welche partizipativen Medien auch für hierzulande spannend sind.

Situation der Journalistinnen in Mexiko
Situation der Journalistinnen in Mexiko
Die Arbeits- und Lebensbedingungen für Journalistinnen in Mexiko haben sich unter der Regierung Peña Nieto deutlich verschlechtert. Das ist das Ergebnis eines Berichts, den die Organisation Cimac (Comunicación e Información de la Mujer) am 14. November in Mexiko-Stadt vorgestellt hat.
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PEN-Mexiko: Das düstere Gesicht der mexikanischen Wirklichkeit
PEN-Mexiko: Das düstere Gesicht der mexikanischen Wirklichkeit
PEN-Mexiko begeht den 7. Juni als Gedenktag für die Meinungsfreiheit und fordert die Regierung auf, Journalist*innen, zu schützen, damit sie ihre Arbeit frei und sicher ausüben können. Allein in den sechs Jahren der Präsidentschaft von Enrique Peña Nieto wurden 42 Journalist*innen ermordet. Zahlreiche wurden zudem entführt, bedroht oder man hat
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„Ich will ins Netz“: Schnelles Internet als Menschenrecht
„Ich will ins Netz“: Schnelles Internet als Menschenrecht
Gibt es ein Grundrecht auf schnelles Internet? Diese Frage ist nicht neu. Während in Deutschland ein Rechtsanspruch auf schnelles Internet ab dem Jahr 2025 angestrebt wird, haben andere Länder längst Fakten geschaffen. Nicht nur digitale Streber wie Finnland und Estland, nein auch die Philippinen und Brasilien haben sich sich bereits
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Freie digitale Netze statt Instant-Internet
Freie digitale Netze statt Instant-Internet
„Ich will ins Netz, eine Debatte lostreten und die Welt zusammenbringen”, sang Gilberto Gil bereits im Jahr 2009. Der brasilianische Musiker und Politiker ist bekannter Förderer von freier Kultur, Software und Kommunikation. Bereits in den 90ern war er mit Live-Streams im Internet zu hören, wobei die Nutzer*innenzahl in Brasilien und
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Radios als Peacemaker? Im Friedensprozess in Kolumbien kommt ihnen eine wichtige Rolle zu /Foto: altaír, cc-by-nc-2-0
Vom Guerilla-Funk zum Community-Radio – Radios als Peacemaker
Vom Guerilla-Funk zum Community-Radio – Radios als Peacemaker
Von Nils Brock. Berlin, 25. Oktober 2017, npl).- Als die kolumbianische Regierung und die Guerillaorganisation FARC im Dezember vergangenen Jahres einen Friedensvertrag vorlegten, kam auf gut 300 Seiten so einiges zusammen. Schließlich soll der Text helfen, einen seit über 50 Jahren andauernden bewaffneten Konflikt zu beenden. Doch ein nachhaltiger Frieden
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Maduro entzieht zwei kolumbianischen Fernsehsendern die Lizenz
Maduro entzieht zwei kolumbianischen Fernsehsendern die Lizenz
(Montevideo, 25. August 2017, la diaria).- Der kolumbianische Fernsehsender Caracol gab in der Nacht des 23. August über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt, dass er „aufgrund einer Entscheidung“ der Regierung von Nicolás Maduro nicht länger in Venezuela übertragen werden wird. Später äußerte der Leiter des Kanals in einer Erklärung sein Bedauern
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Citizen Lab: Die Anwält*innen im Fall Navarte sollten ausspioniert werden / Foto: Mario Jasso, cuartoscuro
Citizen Lab: Auch Menschenrechtsverteidiger*innen wurden ausspioniert
Citizen Lab: Auch Menschenrechtsverteidiger*innen wurden ausspioniert
(Mexiko-Stadt, 03. August 2017, desinformemonos).- Ein neuer Bericht des kanadischen Forschungszentrums Citizen Lab der Universität von Toronto hat bestätigt, dass Karla Micheel Salas Ramírez und David Peña Rodriguez, Anwält*in und Menschenrechtsverteidiger*in, zwischen September und Oktober 2015 Kurznachrichten mit Links zur Spionage-Software Pegasus bekommen haben. Karla Micheel Salas schreibt Kolumnen für
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Gegen das Schweigen
Gegen das Schweigen
Von Wolf-Dieter Vogel, Mexiko-Stadt. (Mexiko-Stadt, 06. August 2017, npl).- Spähangriffe, Morde, Drohungen - Mexikos Journalist*innen leben gefährlich. Auf die Regierung verlassen sie sich jedoch nicht. Sie wollen ihren eigenen Schutz organisieren.
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Journalist*innen gegen das Schweigen
Journalist*innen gegen das Schweigen
Mexikos Journalistinnen und Journalisten leben gefährlich: Mindestens 126 Medienschaffende wurden seit dem Jahr 2000 ermordet, etwa 30 gelten als verschwunden. Viele mussten sterben, weil sie im Dunstkreis von Banden der organisierten Kriminalität, korrupten lokalen Politikern und Sicherheitskräften recherchierten. Doch auch auf höchster staatlicher Ebene will man die Reporter im Blick
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Mord an 18 Kolleg*innen – Journalist*innen fordern Ermittlungen gegen Javier Duarte
Mord an 18 Kolleg*innen – Journalist*innen fordern Ermittlungen gegen Javier Duarte
(Mexiko-Stadt, 19. Juli 2017, desinformemonos).- Der Journalistenverband Red Veracruzana de Periodistas hat Ermittlungen gegen den ehemaligen Gouverneur des Bundesstaates Veracruz im Südosten Mexikos wegen des Mordes an 18 Kolleg*innen und gewaltsamem Verschwindenlassen von drei Medienassistent*innen während seiner Amtszeit gefordert. Der ehemalige Gouverneur wird wegen Korruption und Veruntreuung von öffentlichen Geldern
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