Hate Speach, Fake News oder einfach nur viraler Stumpfsinn: Nie war unsere Kommunikation prekärer als im digitalen Zeitalter. Und nie waren unabhängige Community-Medien wichtiger. Doch die Überbringer kritischer Nachrichten leben in Lateinamerika gefährlich: Journalist*innen und Medienaktivist*innen werden bedroht, mundtot gemacht oder gar ermordet. Wir berichten über ihre Arbeit und Verdienste. Und darüber welche partizipativen Medien auch für hierzulande spannend sind.

Infoblatt Recht auf Kommunikation
Infoblatt Recht auf Kommunikation
Eine Spurensuche in Lateinamerika Wer Zugang zu Medien hat und womit kommuniziert wird, ist das Ergebnis gesellschaftlicher Aushandlungen. Klingt gut, heißt in der Praxis aber oft, dass längst nicht alle mitreden können. Zu selten gelingt es der Zivilgesellschaft, ihre Ansprüche gegen Regierungen und Telekommunikationsriesen durchzusetzen. Lateinamerika bildet da keine Ausnahme.
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Argentinische Radiokollektive trotzen rückschrittlicher Medienpolitik
Argentinische Radiokollektive trotzen rückschrittlicher Medienpolitik
(Buenos Aires-Berlin, 30. August 2016, npl).- Von 2009 bis 2015 hatte Argentinien ein neues, fortschrittliches Mediengesetz. Doch bereits kurz nach seinem Amtsantritt Ende vergangenen Jahres erklärte der rechtskonservative Präsident Mauricio Macri wesentliche Teile des Gesetzes per Dekret für ungültig. Seitdem liegt das Projekt auf Eis. Ungeachtet dessen streiten Medienaktivist*innen im
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Chiles Zivilgesellschaft verteidigt Gesetzesnovelle um die Kriminalisierung von Community-Radios zu verhindern
Chiles Zivilgesellschaft verteidigt Gesetzesnovelle um die Kriminalisierung von Community-Radios zu verhindern
Von Dafne Moncada, El Ciudadano. (Santiago de Chile/Berlin, 26. August 2016, medio a medio-poonal).- Chiles Zivilgesellschaft verteidigt Gesetzesnovelle um die Kriminalisierung von Community-Radios zu verhindern. Schluss mit Freiheitsstrafen für nicht genehmigtes Radiomachen – das ist der Kern einer Gesetzesnovelle, die der chilenische Senator Alejandro Navarro bereits im Dezember vergangenen Jahres
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Nachhaltige Kommunikation und freie digitale Territorien
Nachhaltige Kommunikation und freie digitale Territorien
Die staatliche brasilianische Universität Campinas liegt in einem Industriegebiet, gut anderthalb Autostunden entfernt von São Paulo. Hier wo die Militärs in den 1970ern ihr Kernwaffenprojekt „Solimões” versteckten, trifft sich am heutigen Nachmittag ein bunter Haufen Medienaktivist*innen. Der Seminarraum ist voll mit indigenen Radiomachenden aus Ecuador und Peru, Videokollektiven aus dem
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Nachhaltige Kommunikationsmittel: Es muss nicht immer Radio sein!
Nachhaltige Kommunikationsmittel: Es muss nicht immer Radio sein!
Anders als auf früheren globalen Wunschzetteln der Vereinten Nationen ist das Thema Kommunikation nicht auf der aktuellen Liste „Ziele nachhaltiger Entwicklung“ zu finden. Bloß nicht zu komplex sollte der Katalog werden. Doch ein Blick auf einige der immerhin 17 Ziele zeigt: um den Klimawandel zu stoppen, saubere Energie zu erzeugen,
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Sichere Arbeitsbedingungen für Journalistinnen gefordert
Sichere Arbeitsbedingungen für Journalistinnen gefordert
(Mexiko-Stadt, 15. Februar 2016, cimac).- Die Mesoamerikanische Initiative der Verteidigerinnen von Menschenrechten IM-Defensoras (Iniciativa Mesoamericana de Mujeres Defensoras de Derechos Humanos) hat von der mexikanischen Bundesregierung ebenso wie von den staatlichen und lokalen Behörden die Aufklärung des am 8. Februar 2016 begangenen Mordes an der Journalistin Anabel Flores Salazar gefordert.
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Radio comunitaria / Bildquelle: comunicandonos.org
Panama: Indígena-Radios veranstalten erstes Treffen
Panama: Indígena-Radios veranstalten erstes Treffen
(Lima, 04. Januar 2016, servindi).- Wie auf der Webpräsenz der in El Salvador ansässigen Stiftung Comunicándonos zu lesen ist, war für den 16. und 17. Januar ein erstes Treffen von über 30 Vertreter*innen der selbstverwalteten Indígena-Radios und weiteren Indígena-Organisationen angesetzt. Geplant war der Aufbau eines zentralamerikanischen Netzwerks zur Stärkung und
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Unterschreiben für ein partizipatives Mediengesetz / Foto: voces nuestras
Rechte läuft Sturm gegen Presse- und Meinungsfreiheit
Rechte läuft Sturm gegen Presse- und Meinungsfreiheit
von Markus Plate (San José, 29. Dezember 2015, voces nuestras-npl).- Costa Rica ist neben Panama das einzige Land in Lateinamerika, das gesetzlich keine Community-Medien vorsieht. Aber seit einigen Monaten erfährt in dem mittelamerikanischen Land eine Volksinitiative zur Legalisierung von Community-Radios großen Zulauf. Doch scheint ein Mehr an Informations- und Meinungspluralität
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