Gesundheit / Salud


Gesundheit ist in Lateinamerika zum Luxus geworden. Die wenigsten Menschen sind überhaupt krankenversichert. Für die Massen gibt es zwar Generika-Medizin, aber fast immer ohne Qualitätskontrollen. Hinzu kommt der Raubbau an der Natur. Pestizide und Genfood gehen auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung. Böden und Wasser werden verseucht. Traditionelle Heilpflanzen verschwinden. Eine bittere Pille.

Consultório de Rua – Straßensprechstunde
Consultório de Rua – Straßensprechstunde
Mehr als eine Million Menschen rauchen in Brasilien regelmäßig Crack. Die Regierenden begegnen den Konsumierenden mit Repression und Zwangsentzug. Nur selten werden alternative Wege erprobt, so wie in Manguinhos, einem Stadtteil im Norden Rio de Janeiros. Dort kümmert sich sich die Initiative Consultório de Rua (auf Deutsch: Straßensprechstunde) seit mehr
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Zahl der neu registrierten HIV-Infektionen geht nicht zurück
Zahl der neu registrierten HIV-Infektionen geht nicht zurück
(Lima, 11. Dezember 2017, noticias aliadas) Seit 2010 ist die Zahl der neu registrierten HIV-Infektionen in Lateinamerika und der Karibik nicht zurückgegangen. Dies geht aus einem gemeinsamen Bericht von WHO, UNAIDS und der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation hervor, der am vergangenen 29. November veröffentlicht wurde. 
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Ayahuasca. Psychodelische Wunderpflanze aus dem Amazonas-Gebiet.
Ayahuasca: Traditionelles Heilmittel und alternativer Drogenentzug im Amazonas
Ayahuasca: Traditionelles Heilmittel und alternativer Drogenentzug im Amazonas
Ayahuasca: diese Pflanze aus dem Amazonas wird seit Jahrtausenden als traditionelles Heilmittel in Lateinamerika eingesetzt. Auch Hippies und die New Age Bewegung entdeckten das visionsspendende Gewächs im vergangenen Jahrhundert für sich. Heute gibt es in Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Peru einen regelrechten Ayahuasca-Boom, ganz nach dem Motto: in jedem steckt
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Volles Wartezimmer, mangelnde Versorgung. Eine Krebsklinik in Venezuela. Foto: Wolf-Dieter Vogel
Kein Recht auf ein gesundes Leben
Kein Recht auf ein gesundes Leben
Von Wolf-Dieter Vogel. (Caracas-Mexiko-Stadt, 14. Oktober 2017, npl).- Die sozialistische Regierung von Venezuela legte einst großen Wert auf eine gute Krankenversorgung. Doch inzwischen fehlt für Medizin und Ausrüstung das Geld. Das Gesundheitssystem des Landes kollabiert. Medikamente für die Chemotherapie? Sieht schlecht aus. Blutkonserven? Haben wir keine. Schmerzmittel? Gibt es nicht.
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Volles Wartezimmer, mangelnde Versorgung. Eine Krebsklinik in Venezuela. Foto: Wolf-Dieter Vogel
Kein Recht auf Gesundheit
Kein Recht auf Gesundheit
Venezuela galt einst als vorbildlich: Im Kampf gegen den Hunger und für Gesundheit hatte das Land im vergangenen Jahrzehnt große Fortschritte erzielt. Aber die Sache hatte einen Haken: Das gesamte Sozialsystem war durch den Verkauf von Erdöl finanziert, schließlich verfügt der Staat über umfangreiche Vorkommen des schwarzen Goldes. Doch seit
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Feldforschungen im Sojaanbaugebiet / Foto: Christian Rollmann
Glyphosat macht Krebs: Feldforschungen im Sojaanbaugebiet
Glyphosat macht Krebs: Feldforschungen im Sojaanbaugebiet
Von Christian Rollmann, Rosario. (Berlin, 03. September 2017, npl).- Soja macht die Menschen in den argentinischen Anbauregionen reihenweise krank, das zeigen Untersuchungen der Universität Rosario. In einem einzigartigen Projekt erfassen engagierte Mediziner*innen, welche Krankheiten sich in den Sojagebieten häufen. Soja, Glyphosat und Krebs – das ist der traurige Dreiklang, der
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Unterschriftenaktion
Direkt in die Magengrube: Tiefschläge von Monsanto und Co.
Direkt in die Magengrube: Tiefschläge von Monsanto und Co.
Monsanto sieht sich einer Welle von Gerichtsverfahren in den USA gegenüber. Das Unternehmen wird von den Kläger*innen beschuldigt, bei ihnen Krebs durch Glyphosat verursacht zu haben - trotz des Wissens um die Schädlichkeit und potentiell krebserregende Wirkung (s.a. poonal). Dazu kommen neue Anschuldigungen gegen den Multi und das Glyphosat: die
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Mit oder ohne Einsatz von Glyphosat angebaut? / Foto: Cimmyt, CC BY-NC-SA 2.0, flickr
Hunderte Verfahren gegen Monsanto wegen Krebs durch Glyphosat
Hunderte Verfahren gegen Monsanto wegen Krebs durch Glyphosat
Von Silvia Ribeiro*. (Mexiko-Stadt, 8. Juli 2017, la jornada).- Seit dem 7. Juli hat der US-Bundesstaat Kalifornien Glyphosat in die Liste der krebserregenden Substanzen aufgenommen. Glyphosat ist der Hauptinhaltsstoff des Pflanzengiftes RoundUp von Monsanto (enthalten ebenfalls in Faena, Rival, Machete und anderen Marken). Innerhalb eines Jahres muss es in Kalifornien
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Glyphosat macht Krebs. Mit argentinischen Medizinern im Sojaanbaugebiet unterwegs.
Glyphosat macht Krebs. Mit argentinischen Medizinern im Sojaanbaugebiet unterwegs.
Glyphosat macht Krebs: So kann man die gesundheitlichen Folgen für die Menschen in den Sojaanbaugebieten auf den Punkt bringen. In Argentinien untersuchen Mediziner und Studierende der Universität von Rosario diesen Zusammenhang genauer.  
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