Tägliche Archive: 10. September 2009


Costa Rica Nicaragua

onda-info 217 spezial Costa Rica II

Kampf von Naturschützern gegen das Goldminentagebebauprojekt Las Crucitas im Norden Costa Ricas / Interview mit der Künstlerin und Theologin Anne Stickel, Mitarbeiterin des ökumenischen Forschungszentrums DEI / Vorwahlkampf in Costa Rica / Interview mit dem deutschen Forscher Hauke Rolf (Universität Mainz) zum Thema „Nicaraguanische Migrant*innen in Costa Rica“


Guatemala Mittelamerika

Guatemaltekische Menschenrechtsverteidiger*innen erleiden die meisten Angriffe in Zentralamerika

(Guatemala-Stadt, 10. September 2009, cerigua).- Vier zentralamerikanische Länder befinden sich unter den zwölf Staaten Lateinamerikas, in denen die meisten Verletzungen der Menschenrechte registriert wurden. So lautet das Ergebnis des jährlichen Berichts der Internationalen Menschenrechtsföderation FIDH (Federación Internacional de Derechos Humanos), der nun in Kolumbien und Guatemala präsentiert wurde. Nach Angaben der Vizepräsidentin der FIDH, Vilma Núñez, führt Guatemala die Liste in Zentralamerika an, gefolgt von Nicaragua. Erstmals war der Bericht am 19. Juni in Genf vorgestellt worden; daher konnte die Situation in Honduras nach dem Putsch nicht mehr berücksichtigt werden. […]


Guatemala

Regierung ruft Notstand aus

(Guatemala-Stadt, 10. September 2009, cerigua).- Am 9. September erklärte Präsident Álvaro Colom den Notstand für das ganze Land. Diese Maßnahme soll helfen, die Unterernährung in den ausgetrockneten Gebieten im Nordosten und Westen des Landes einzudämmen. […]


Mexiko

Nur der Irak ist für Journalist*innen gefährlicher

(Guatemala-Stadt, 10. September 2009, cerigua).- Erneut ist Mexiko nach dem Irak das Land, in dem sich die Ausübung der journalistischen Tätigkeit weltweit am gefährlichsten gestaltet. Das ergibt der neueste Bericht über die Situation des Journalismus in Mexiko, erarbeitet vom Lateinamerikanischen Dachverband der Journalist*innen FELAP-México (Federación Latinoamericana de Periodistas), dem Dachverband der mexikanischen JournalistInnenverbände FAPERMEX (Federación de Asociaciones de Periodistas Mexicanos) und dem Club Titelseite CPP (Club Primera Plana). Dabei nehme das Land „weltweit den ersten Platz für Ermordungen, Verschleppungen und andere Angriffe gegen Mitarbeiter*innen der Presse“ ein. Die Lage sei nur im Irak prekärer, „welches einen Interventionskrieg der USA und seiner Alliierten“ erlebe. […]