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Menschen.Rechte.Stärken!

-> Programas sobre Derechos Humanos en español encontrará en DDHH en matraca

Was sind eigentlich Menschenrechte? Wer definiert was als Menschenrechte? Wo werden sie verletzt, wo geachtet? Wo müssen Menschenrechte eingefordert werden? Wo werden sie bereits eingefordert? Wie und von wem wird deren Einhaltung garantiert? Solche und ähnliche Fragen treiben uns 2010 und 2011 bei unseren Kampagnen um.

Grundsätzliche Fragen sind mit dem Thema Menschenrechte verbunden. Verschiedene Gesellschaftsentwürfe, Diversität, zivilgesellschaftliche Mitbestimmung, globale Verständigungsprozesse, handlungsfähige Institutionen oder Entwicklungszusammenhänge sind nur einige nicht zu umgehende Schlagwörter. Den Kampf der Menschen im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca für mehr Selbstverwaltung und gegen staatliche Repression gilt es genauso in den Blick zu nehmen wie den Kampf chilenischer Frauen für ihr Recht auf Abtreibung. Und dabei muss immer die Spannung zwischen einem universalistischen Anspruch und der Einbeziehung verschiedener Perspektiven berücksichtigt werden. So gibt es in Lateinamerika eigene Menschenrechtsvorstellungen, die sich von denen des so genannten „Westens“ unterscheiden. Wird hier z.B. häufig die generelle Abschaffung von Kinderarbeit gefordert, kämpfen in Nicaragua viele Kinder für würdige Bedingungen für ihre Arbeit und die Anerkennung ihrer Rechte. Wie sehen diese Rechte jedoch aus und auf welchen Vorstellungen basieren sie? Wie groß ist der Einfluss lateinamerikanischer Akteur_innen auf Diskussionen hinsichtlich der Menschenrechte? Welche Konflikte in Bezug auf die Einhaltung von Menschenrechten gibt es in Lateinamerika und in welchem Zusammenhang stehen diese mit dem Leben in Deutschland?

Dem wollen wir nachgehen und in unserer Reihe einige Geschichten erzählen, die ein wenig Licht ins Dunkel bringen...

Frauen in argentinischen Gefängnissen Teil 1

keith1Ezeiza ist nicht nur der internationale Flughafen von Buenos Aires. In Ezeiza befindet sich auch ein großer Teil argentinischer Staatsgefängnisse für Frauen. Wer sind eigentlich diese Frauen? Wofür sitzen sie ein? Wie sieht ihr Tagesablauf aus? Mit welchen Schwierigkeiten und Repressionen haben sie zu kämpfen - auch im Vergleich zu einsitzenden Männern? Und wie sieht eigentlich der gesellschaftliche Hintergrund aus? Dies haben wir uns im ersten Teil dieses onda-info Spezials über Frauengefängnisse in Argentinien gefragt und dafür unter anderem mit Insassinnen, Unterstützer_innen und Wissenschaftler_innen gesprochen.

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Frauen in argentinischen Gefängnissen Teil 2

keith2In diesem zweiten Teil des onda-info-Spezials über Frauengefängnisse in Argentinien stellen wir euch eine spezielle Insassin des Frauengefängnis in Ezeiza vor: Karina Germano, besser bekannt unter dem Namen La Galle sitzt seit 10 Jahren in unterschiedlichen Gefängnissen und engagiert sich politisch gegen die Ungerechtigkeiten des Justiz- und Gefängnissystems. Außerdem haben wir mit Vertreter_innen von Unterstützungsgruppen gesprochen und sie gefragt wie das eigentlich ist mit dem Widerspruch zwischen konkreter Solidarität und fundamentaler Kritik am Gefängnissystem.

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Argentinien - über das Menschenrecht auf Erinnerung und Aufarbeitung

schachbrett hector kunzmann tomas di toffino Auf dem Gelände des früheren geheimen Gefangenen- und Folterlagers "La Perla" bei Córdoba, Argentinien, wurde 2007 eine Gedenkstätte, ein Ort der Erinnerung eingerichtet. Hier, wo in den 70er Jahren während der Diktatur über 2000 Menschen umgebracht oder zu Verschwundenen gemacht worden waren, werden heute die Ereignisse im Lager und die Prozesse gegen die Folterer und damaligen Verantwortlichen dokumentiert.

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Brasilien: Vom Menschenrecht auf Kommunikation

rapper fiel im studio radio santa martaDieses onda-info-Spezial ist eine Ko-Produktion vom Nachrichtenpool Lateinamerika, Radio Dreyeckland und Pulsar-Brasil, der Presseagentur des Weltverbands der Freien Radios, Amarc, in Rio de Janeiro. Es geht heute um ein Thema, über das in Lateinamerika viel debattiert wird, und das auch in Europa auf der Tagesordnung stehen sollte: Das Menschenrecht auf Kommunikation.

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Guatemala: Die Arbeit der "Internationalen Kommission gegen die Straffreiheit in Guatemala" CICIG

P1010009Menschenrechtsverletzungen haben in Guatemala eine lange, traurige Tradition. Schwerste Menschenrechtsverletzungen wie Völkermord, staatlicher Rassismus, Mord, Verschwindenlassen und Folter. Die Straflosigkeit in Guatemala führt dazu, dass Täter nicht befürchten müssen, für ihre Taten belangt zu werden. So liegt die Straflosigkeit für Mord in Guatemala bei 98 Prozent, kaum ein Täter wird in Guatemala verurteilt. Für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen und deren Angehörige bedeutet das viel Leid und die ständige Angst vor weiteren Taten. Doch seit vier Jahren gibt es verhaltenen Grund zur Hoffnung, dass sich diese Situation ändert:

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Teilhabe und Selbstbestimmung - Kinderrechte in Mexiko-Stadt

Der Stadtteil La Pastora in der Delegation Gustavo Madero ist einer der ärmsten Bezirke von Mexiko-Stadt. Er liegt direkt an der nördlichen Grenze zum Estado de México. Im Gegensatz zu den weiter im Zentrum errichteten Siedlungen der Metropole, die allesamt ebenerdig verlaufen, ziehen sich hier die Straßen terrassenförmig den Berghang des Chiquihuite hinauf - einem längst erloschenen Vulkan, dessen obere Hälfte vor ein paar Jahren zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.

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Mexiko: Diese Bewegung gibt Hoffnung

caravana en oaxacaDieses Info ist mal wieder ein Special über Menschenrechte, diesmal natürlich aus Mexiko - dem Land, wo Menschenrechte seit einigen Jahren besonders klein geschrieben werden. In dem Versuch, sich zu wehren und zu organisieren fand im September eine zehntägige Karawane durch die südlichen Bundesstaaten Mexikos statt, unter dem Motto: Karawane für den Frieden mit Gerechtigkeit und Würde.

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Mexiko: das Menschenrecht auf Selbstbestimmung versus Natur- und Artenschutz im Nationalpark Lagunas de Chacahua

lagunaIn diesem onda-info geht es um das Spannungsverhältnis von Natur- und Artenschutz und dem Menschenrecht auf Selbstbestimmung einer afroamerikanischen Dorfgemeinschaft in Mexiko.
Wir unternehmen einen Ausflug in die Lagune Chacahua, in einen der ältesten Nationalparks Mexikos, der sich in Oaxaca befindet. Hier sprechen wir mit verschiedenen BewohnerInnen des Nationalparks über ihren Überlebenskampf, ein Schildkrötenschutzprojekt und ökotouristische Initiativen.

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Chile: HidroAysén

Hidro, das heißt bekanntlich Wasser. Aysén ist eine Region im Süden Chiles. Beides zusammen, also  HidroAysén bedeutet sozialen Zündstoff. Denn hinter dem Namen HidroAysén verbringt sich eines der ambitioniertesten und umstrittensten Wasserkraftprojekte Lateinamerikas.

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Tlachinollan - der Kampf für indigene Rechte

Abel Barrera / Foto: Ricardo Ramirez ArriolaDer Bundesstaat Guerrero ist eine der ärmsten Regionen Mexikos. Aber nicht nur das: Der Staat kommt seinen Aufgaben nicht nach. So gibt es keine ausreichende ärztliche Versorgung und auch zu wenig Unterstützung gegen den Hunger. Stattdessen schickt man lieber Soldaten gegen die rebellische Bevölkerung.

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Demonstrationsrecht in Deutschland - ein politisches und menschenrechtliches Feld

Foto: Stefan Zimmer Gorleben, Stuttgart 21, sozialer Kahlschlag, Milchpreise -- demonstriert wird in Deutschland, wie fast überall auf der Welt, oft. Demonstrationsrecht ist Menschenrecht. Und eines, was auch in Deutschland von Politik, Behörden und Gerichten gern beschnitten wird.

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Argentiniens Kampf um die Wahrheit

Daniel Rafecas (Foto: Gaby Küppers)Es war die dunkelste Zeit der neueren Geschichte Argentiniens: 30.000 Menschen starben oder verschwanden in der Militärdiktatur zwischen 1976 und 1983. Seither kämpfen Angehörige und Menschenrechtsgruppen für die Aufklärung der Verbrechen. Erste Prozesse wurden schon in den Achtziger Jahren geführt, doch dann sorgten Amnestie-Gesetze dafür, dass die Mörder zunächst straflos blieben. Seit das Oberste Gericht diese Vorgaben 2005 außer Kraft setzte, ist der Weg wieder frei: die Täter können zur Verantwortung gezogen werden.

Gegen rund 1000 Militärs, Polizist_innen und Zivilist_innenen laufen derzeit Verfahren, etwa 80 Menschen wurden verurteilt. Trotz aller Schwierigkeiten hat Argentinien bewiesen: die juristische Aufarbeitung solcher Menschenrechtsverbrechen ist möglich. Damit ist das Land ein Beispiel, das Schule machen könnte. Denn in Brasilien, Uruguay, Chile, Bolivien, Peru, Guatemala und anderen Staaten sind die Verantwortlichen für Folter, Mord und Verschleppung bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen worden.

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Red Juvenil - Würdiges Leben statt Militarismus

Ende September 2010 waren vier Frauen des antimilitaristischen Jugend-Kulturnetzwerkes „Red Juvenil“ in Europa zu Gast. Das Red Juvenil kommt aus der kolumbianischen Großstadt Medellín. Die vier Frauen präsentierten das extra für die Tour konzipierte Tanztheaterstück „Huitaca:Voces del Socavón“. Die präkolumbianische Göttin Huitaka forderte die männlichen Götter heraus und widersetzte sich dem Patriarchat.

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Schafft fairer Handel das Menschenrecht auf gute Arbeit und angemessene Entlohnung?

Die Umsetzung sozialer Menschenrechte gestaltet sich in den Ländern schwierig, in denen ein erheblicher Teil der Bevölkerung im informellen Sektor arbeitet. Hier gibt es keine etablierten Arbeitsverhältnisse und viele müssen ein Geschäft ›erfinden‹ mit dem sie versuchen sich über Wasser zu halten. Ein Recht auf Einkommen ist hier unbekannt

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Menschenrecht auf Wasser: Kommunalisierung der Wasserversorgung in Cochabamba gescheitert?

In Bolivien erlangte die Stadt Cochabamba vor zehn Jahren Berühmtheit. Die Bewohner_innen wehrten sich damals erfolgreich gegen die Privatisierung des lokalen Wasserversorgungsunternehmens. Die Bewohner_innen der armen Stadtteile im Süden der drittgrößten Stadt Boliviens waren bei den Protesten an vorderster Front mit dabei. Heute, zehn Jahre danach, ist das Wasserunternehmen in öffentlicher Hand.

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Homoehe in Argentinien

Nun wurde also Argentinien zum ersten Land Lateinamerikas, in dem homosexuelle Paare heiraten können - und zwar mit den gleichen Rechten wie heterosexuelle Paare. Das entsprechende Gesetz, das eine Erweiterung des Zivilrechts bedeutet, wurde nach langer parlamentarischer Debatte im Juli dieses Jahr verabschiedet und umgehend durch die Exekutive in Kraft gesetzt.

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Kriminalisiert - das Recht auf den eigenen Körper? (Teil 2 Nicaragua)

Foto: Maria KindlingIn Mexiko werden die Repressionen gegen Abtreibung immer stärker und aus Rom und von den Kanzeln hagelt es Kritik und Drohungen. Und gar nicht so weit von Mexiko-Stadt, in Nicaragua, konnten die Hardliner der katholischen Kirche einen Sieg über den aufgeklärten Menschen feiern. Hier wurde jede Form der Abtreibung verboten.

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Kriminalisiert - das Recht auf den eigenen Körper? (Teil 1 Mexiko)

Im April 2007 gab es etwas zu feiern in Lateinamerika: Seither ist in Mexiko- Stadt die Abtreibung bis zur zwölften Woche rechtmäßig. Es hagelte Kritik und Drohungen aus Rom und von den Kanzeln. Und hat das Beispiel Mexiko-Stadt in Mexiko keineswegs Schule gemacht. Der Bundsstaat Guanajuato, regiert von der rechtskonservativen PAN des mexikanischen Präsidenten Calderón, intensivierte seinen Krieg gegen die Rechte der Frau.

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Das Frauenprojekt Miriam - über das Recht auf Selbstbestimmung

Familiäre Gewalt und sexueller Missbrauch bei Frauen sind in Nicaragua an der Tagesordnung. 2009 hat die Zahl der Feminizide, der Morde an Frauen durch Familienangehörige, stark zugenommen. Während der nicaraguanische Staat untätig bleibt, kämpft das Bildungs- und Beratungsprojekt „Miriam“ für die Rechte von Frauen in Nicaragua.

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Bildung als Menschenrecht: in Argentinien schreiben die Bleistifte weiter

Foto von Manuel Gastaminza: Seminar auf der Straße vor der Tür der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Buenos Aires, im Parque Centenario

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