Abgestimmt: Die Gemeinden Pijao und Arbeláez wollen keinen Bergbau

(Lima, 28. Juni 2017, noticias aliadas).- Zwei Gemeinden Kolumbiens haben sich bei einem Volksentscheid am 9. Juli gegen die Förderung von Erdöl und den Bergbau insgesamt auf ihren Territorien ausgesprochen. Bei einer Abstimmung der Bürger*innen in Pijao in der zentralkolumbianischen Provinz Quindío und in der ebenfalls in Zentralkolumbien gelegenen Gemeinde Arbeláez (Provinz Cundinamarca) votierten die Einwohner*innen mit 99 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen den Bergbau.

In Pijao stimmten 2.623 Bürger*innen gegen den Abbau von Metallen. In Arbeláez votierten 4.312 Einwohner*innen gegen seismische Untersuchungen, die Erkundung und den Abbau von Kohle, Erdgas und Erdöl und gegen Großprojekte des Bergbaus.

In diesem Jahr hatten bereits die Einwohner*innen der Gemeinden Cabrera (Provinz Cundinamarca), Cajamarca (Provinz Tolima) und Cumaral (Provinz Meta) bei Volksabstimmungen gegen den Bergbau und die Erdölforderung gestimmt. Die Entscheide sind allerdings nicht rechtlich bindend.

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