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Lateinamerika – das gefährlichste Pflaster für Menschenrechtler*innen (Lima, 14. Januar 2016, noticias aliadas).- Das Jahr 2015 war für Menschenrechtler*innen in Lateinamerika ein schreckliches Jahr. Front Line Defenders, eine in Irland ansässige Organisation zum Schutz von Menschenrechtler*innen, gab bekannt, dass weltweit im vergangenen Jahr 156 Menschen starben, weil sie für Menschenrechte eingetreten waren. Von den 87 Menschen, die in Lateinamerika deswegen ermordet wurden, starben allein 54 in Kolumbien. “In Lateinamerika für die Menschenr...
„Für uns ist es eine Wiedergeburt!“ – Regenbogengemeinde feiert neues Gesetz der Vielfalt Von Thomas Guthmann, Bolivien (Berlin, 24. Juli 2016, npl.-) Ende Juni fanden auch in Bolivien zahlreiche Paraden für sexuelle Vielfalt statt. Wie überall auf der Welt wird Ende Juni an die Ereignisse in der Christopher Street in New York erinnert. 1969 wehrten sich Schwule in Manhattan gegen Schikanen der Polizei. In Bolivien war die LGBTI Gemeinde dieses Jahr lauter als in den vergangenen Jahren. Der Grund liegt in einem Gesetz, dem Ley de Identidad, das im Mai mit ü...
Ein LGBT-Aktivist zur Situation in Honduras Zu Besuch in Berlin war Donny Reyes, ein schwuler Aktivist aus Honduras. Wir haben mit ihm über seinen Kampf für Freiheit gesprochen, über die Situation in Honduras allgemein und auch über den Ausverkauf des Landes, die sogenannten Modellstädte -auch Zonen besonderer Entwicklung genannt . Teile des Gesprächs hört ihr hier.
Feministische Stimmen gegen machistische Gewalt ¡Ni una menos! Keine einzige Frau soll mehr der machistischen Gewalt zum Opfer fallen. Das fordert die argentinische Ni una menos-Bewegung, die seit 2015 den öffentlichen Diskurs um Frauenrechte mitbestimmt. Der Fokus der Bewegung liegt auf Femiziden, der extremsten Form der Gewalt gegen Frauen. Die feministische Bewegung in Argentinien hat natürlich nicht erst mit Ni una menos begonnen. Doch sie hat es geschafft viele Kämpfe, die vorher nicht sichtbar waren ins Rampe...
Tödliche Angriffe auf LGBT-Personen: Brasilien hält traurigen Rekord Von Juliana Gonçalves (Santiago, 10. Oktober 2017, medio a medio).- Luana Barbosa dos Reis, schwarz, arm und lesbisch, wurde 2016 in São Paulo von Polizist*innen totgeprügelt. Im selben Jahr wurde der 17-jährige Itaberlly Lozano von seiner Mutter ermordet, weil er schwul war. Der Straßenhändler Luis Carlos Ruas wurde erschlagen, weil er einer Transfrau, die gerade verprügelt wurde, helfen wollte. Im März dieses Jahres hat die Folterung und Ermordung der Transfrau Danda...

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