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UN-Menschenrechtskommission verurteilt Mexiko im Fall Lydia Cacho
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(Berlin, 28. August 2018, npl).- Am 31. Juli dieses Jahres veröffentlichte die UN-Menschenrechtskommission eine Urteil zugunsten der Journalistin Lydia Cacho. In diesem wird Mexiko aufgefordert, eine unparteiische und in die Tiefe gehende Untersuchung der Entführung Cachos im Jahr 2005 einzuleiten. Des weiteren fordert die Menschenrechtskommission, die Verantwortlichen für die willkürliche Verhaftung und Folterung der Journalistin zu bestrafen und ihr eine angemessene Entschä...
Plan B: Kinderschänder bleiben straffrei
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Von Lydia Cacho (Mexiko-Stadt, 7. März 2016, cimacnoticias).- Der Vater einer 13-Jährigen entschied, dass niemand seine Tochter entjungfern dürfe – niemand außer ihm. Freund*innen und Bekannte hätten niemals vermutet, dass er, der angesehene Architekt, ein Kinderschänder sein könnte. In Puebla vergriff sich ein katholischer Priester regelmäßig an einem der Messdiener. Für den Jungen, der bereits im Kinderheim gewalttätige Übergriffe erlebt hatte, war das Recht auf Schu...
Der König des Kokains
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von Lydia Cacho* (Mexiko-Stadt, 02. Januar 2013, cimac).- Noch vor El Chapo Gúzman, vor Pablo Escobar und den bekannten Kartellen, brachte Lateinamerika den Vater seiner Narcopolitik zur Welt: Roberto Suárez Gómez.     Vom Unternehmererbe zum führenden Drogenexporteur Der Bolivianer Roberto Suárez Gómez, millionenschwerer Erbe am Handelsplatz der Kautschuk-Exporteure, passt nicht in das heutige Bild eines Drogenhändlers. Was ihn zum Monopolträger und Exporteur von täglich me...
Todesdrohungen gegen Journalistin Lydia Cacho
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(Mexiko-Stadt, 31. Juli 2012, cimac).- Nach erneuten Todesdrohungen hat die mexikanische Journalistin und engagierte Menschenrechtsaktivistin Lydia Cacho vorübergehend das Land verlassen. Das teilte die Nachrichtenagentur EFE mit, sowie die internationale Organisation Artikel 19, die sich für Meinungsfreiheit weltweit einsetzt. Demnach befand sich Cacho am Samstag, 28. Juli nachmittags in ihrem Studio, als sie über ihr Radio eine Todesdrohung erhielt. Aus den Lautsprecherbox...
Schutzprogramm für Journalist*innen unzureichend
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(Berlin, 23. April 2019, npl).- Seit dem 19. April befindet sich in der südmexikanischen Hafenstadt Salina Cruz der Journalist Jesús Hiram Moreno im Hungerstreik. Kurz zuvor hatte ihm die Polizei mitgeteilt, dass er fortan keinen Personenschutz mehr erhalten wird. Dagegen, und weil es keine Fortschritte bei den Ermittlungen zu dem Anschlag auf ihn gibt, protestiert Hiram Moreno mit seinem Hungerstreik. Einen Monat zuvor, am 20. März, wurde Moreno durch mehrere Schüsse verl...