USA hat in 2014 bereits 8.395 Gualtemaltek*innen ausgewiesen


Migrant innen / Foto: Archiv(Guatemala-Stadt, 06. März 2014, cerigua).- Die Regierung der Vereinigten Staaten habe in den Monaten Januar und Februar 2014 insgesamt 8.395 Gualtemaltek*innen ausgewiesen. Das seien 30,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als die Zahl der Ausweisungen auf 6.414 Personen gestiegen sei. Dies erklärte Alejandra Gordillo, Geschäftsführerin des Nationalrates für die Betreuung der gualtmaltekischen Migrant*innen CONAMUGUA (Consejo Nacional de Atención al Migrante).

Gordillo gab an, dass im Jahr 2013 insgesamt 50.221 guatemaltekische Immigranten und Immigrantinnen aus den Vereinigten Staaten ausgewiesen wurden. Dies seien 23,55 Prozent mehr als in 2012, als 40.647 Personen abgeschoben worden waren.

Bei erneuter Einreise ohne Papiere drohen fünf bis zehn Jahre Haft

Die Beamtin erinnerte die ausgewiesenen Personen daran, das die Einreisebehörde der Vereinigten Staaten eine vorbeugende Maßnahme ausgeweitet habe: Sollten die abgeschobenen Migrant*innen abermals versuchen, auf US-amerikanisches Gebiet zu gelangen, so könnten sie für einen Zeitraum zwischen fünf und zehn Jahren in Haft genommen werden, da sie erneut gegen das Einwanderungsgesetz des Landes verstoßen hätten.

Anfang der 10. Kalenderwoche wurden im Süden Mexikos 1.438 undokumentierte Migrant*innen festgenommen, bei denen es sich mehrheitlich um Gualtemaltek*innen handelte. Außerdem wurden bei der so genannten ‚Operation Soconusco II‘ im südöstlichen Bundesstaat Chiapas weitere 74 Personen verhaftet.

In einer Mitteilung informierten das mexikanische Verteidigungs- und Marineministerium in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für Migration INM (Instituto Nacional de Migración) darüber, dass sich unter den 1.438 festgenommenen Ausländer*innen 955 Gualtemaltek*innen, 241 Honduraner*innen, 218 Salvadorianer*innen, 14 Kubaner*innen, sechs Nicaraguaner*innen, ein US-Amerikaner, ein Panamaer, ein Dominikaner und ein Ecuatorianer befanden.

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