MACCIH

Die UN-Sonderkomission MACCIH (Misión de Apoyo Contra la Corrupción y la Impunidad de Honduras), gegen Korruption und Straflosigkeit in Honduras, wurde 2016 eingerichtet. Sie besteht aus honduranischen und internationalen Expert*innen, die im Land Korruptionsfälle und -Netzwerke ermitteln und zur Anklage bringen soll. Ihre Mission war es zudem, Staatsanwaltschaften und Gerichte zu stärken und die öffentlichen Institutionen reformieren zu helfen, um sie so weniger anfällig für Korruption zu machen. Mit der CICIG in Guatemala hatte die MACCIH ein äußerst erfolgreiches Vorbild. Die MACCIH wurde im Lichte eines schockierenden Veruntreuungsskandals eingerichtet, bei dem 355 Millionen Dollar aus der honduranischen Sozialversicherung verschwanden. Honduras letzter Präsident Juan Orlando Hernández hatte zugeben müssen, von diesen Geldern fast 150 Tausend Dollar für seinen Wahlkampf 2013 abgezweigt zu haben. Insgesamt hatte die MACCIH über 100 Personen vor Gericht gebracht.

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