Noch kein Frieden in Arauca

Das von einer Autobombe zerstörte Gebäude im Zentrum von Saravena. Foto: Colombia Informa

Die an der Grenze zu Venezuela, im Nordwesten Kolumbiens gelegene Provinz Arauca ist besonders stark vom bewaffneten Konflikt in Kolumbien betroffen. Die zahlreichen zur Friedenssicherung eingesetzten Soldaten konnten (oder wollten) keinen der Angriffe auf zivilgesellschftliche Akteur*innen verhindern. Zusätzlich werden hunderte Akteur*innen der Zivilgesellschaft vom Staat juristisch verfolgt. Ein Leben in Würde ist so kaum noch möglich.

Anfang 2022 erklärte eine Abspaltung der FARC-Guerilla mehreren Organisationen der Zivilgesellschaft den Krieg. Sie ermordete mehrere Aktivist*innen und zündete eine Autobombe vor einem Bütogebäude von entwicklungspolitischen Organisationen und Kollektiven – mitten im Zentrum der Gemeinde Saravena. Von dem Attentat besonders betroffen war die Menschenrechts- und Bildungsorganisation „Fundación Joel Sierra“. Wir haben mit deren Sprecherin Sonia López über die Zukunftsperspektiven in Arauca unter dem zukünftigen linken Präsidenten Petro gesprochen.

Zu diesem Podcast gibt es auch eine Textversion bei poonal.

CC BY-SA 4.0 Noch kein Frieden in Arauca von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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