Landesweiter Ausnahmezustand: 13 Frauen* vermisst

Massenproteste in Santiago
Foto: Carlos Figueroa via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

(Montevideo, 28. Oktober 2019, comcosur/laizquerdadiario).- Nach Angaben der Menschenrechtsinitiative Defensoría Jurídica der Universidad de Chile in Santiago wurden eine Woche nach Beginn der Massenproteste in Chile bereits 13 Frauen* vermisst. Das teilte die von Student*innen, Dozent*innen und Rechtsanwält*innen gegründete Initiative am 25. Oktober 2019 mit.
Deren vorläufige Bilanz fiel nach acht Tagen Ausnahmezustand folgendermaßen aus: 20 Tote und 437 offiziell registrierte Schussverletzungen. Es muss also davon ausgegangen werden, dass die tatsächliche Anzahl weitaus höher liegt. Dazu kommen mehrere irreparable Augenverletzungen, Folterungen und Misshandlungen und nun auch das Verschwinden von Menschen. Die Menschenrechtsinitiative Defensoría Jurídica veröffentlichte Fotos der Verschwundenen und forderte die Bevölkerung auf, an der Aufklärung ihres Verbleibs mitzuwirken.

 

CC BY-SA 4.0 Landesweiter Ausnahmezustand: 13 Frauen* vermisst von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Das könnte dich auch interessieren

Kommentare zu „Landesweiter Ausnahmezustand: 13 Frauen* vermisst“;

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Webseite möchte Cookies für ein optimales Surferlebnis und zur anonymisierten statistischen Auswertung benutzen. Eine eingeschränkte Nutzung der Webseite ist auch ohne Cookies möglich. Siehe auch unsere Datenschutzerklärung.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen