Keine Gerechtigkeit ohne neue Verfassung: Chilen*innen in Deutschland

Bürgerbefragung zu einer Neuen Verfassung für Chile, Dez. 2019 Berlin, Foto: Ute Löhning

Am 26. April hätte in Chile ein Plebiszit über eine Neue Verfassung stattfinden sollen. So war es im „Abkommen für den sozialen Frieden und einen neue Verfassung“ festgeschrieben. Wegen der Coronakrise hat die Regierung das Plebiszit allerdings auf den 25. Oktober verschoben. Doch es bleibt das wichtigste Ziel der Protestbewegung des „Chile despertó“, die Verfassung von 1980 abzulösen, in der privates Eigentum mehr zählt als Menschenrechte. Zwar kann die Protestbewegung momentan nicht so massiv auf die Straße gehen, doch die Hoffnung auf einen grundlegenden politischen und gesellschaftlichen Wandel ist weiter da, auch bei den Chileninnen und Chilenen in Berlin, die sich und die Bewegung rund um den „Cabildo Berlin Chile“ organisieren.

Zu diesem Podcast ist auch ein Artikel bei poonal erschienen.

CC BY-SA 4.0 Keine Gerechtigkeit ohne neue Verfassung: Chilen*innen in Deutschland von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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