Erste Festnahmen von Aktivist*innen im Vorfeld der WM

von Andreas Behn

brasil protestas. Foto: Pulsar Brasil(Rio de Janeiro, 11. Juni 2014, taz).- Einen Tag vor dem WM-Eröffnungsspiel hat die Polizei in Rio de Janeiro 17 Aktivist*innen zu Hause besucht. Zehn von ihnen wurden zum Verhör aufs Revier gebracht. Computer und Dokumente der Aktivist*innen wurden beschlagnahmt. Die Justiz hat zuvor Durchsuchungsbefehle ausgestellt. Grund sei die Teilnahme der Betroffenen an gewalttätigen Protesten in den vergangenen Monaten, erklärte die Zivilpolizei.

Unter den Festgenommen befindet sich Elisa Quadors, genannt Cininho, die durch provokative Stellungsnahmen bei den Protestaktionen seit vergangenem Juni bekannt wurde. Den Aktivist*innen wird vorgeworfen, Verbindungen zum Schwarzen Block zu haben.

Mídia Ninja, ein Kollektiv von Videojournalist*innen, kritisierte die Festnahmen als „Einschüchterung, um die Demonstranten von der Straßen fernzuhalten.“

CC BY-SA 4.0 Erste Festnahmen von Aktivist*innen im Vorfeld der WM von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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