Yo Soy 132


Motorisierte chavistische Kollektive auf dem Weg zum Praesidentenpalast wo ihre Vertreter von Maduro zu Gespraechen empfangen wurden /Bildquelle: albaciudad.org
Venezuela

#LaSalida? Venezuela an einem Scheideweg

von George Ciccariello-Maher* (Übersetzung amerika21, Marta Andujo) (27. Februar 2014, the nationvenezuelanalysis.comamerika21-poonal).- Ukraine. Bosnien. Venezuela. Tränengas. Vermummte. Wasserwerfer. Wir leben in einer Zeit der Unruhen und Aufstände, radikaler Selbstschöpfung in aufgewühlten Straßen: Spaniens Indignados, die Occupy-Bewegung, in Mexiko Yo Soy 132, und natürlich auch der arabische Frühling. Wir sind verständlicherweise aufgeregt, wenn wir die Menschen in den Straßen sehen, und unser Puls kann beim Anblick von Vermummten, zerbrochenen Scheiben und Flammen steigen, denn lange Zeit standen solche Bilder für die Scherben der alten Welt, durch die wir den Schimmer des Neuen wahrnehmen können. Die jüngsten Proteste in Venezuela gegen die Regierung von Chávez‘ Nachfolger Nicolás Maduro könnte daher einfach als der neueste Akt in einer Welle in welthistorischem Maßstab erscheinen. […]


Foto: Archivo de proyectos, CC BY-NC-SA 2.0, flickr
Mexiko

Kräftebündeln gegen Genmais – Regierung zögert Entscheidung hinaus

von Gerold Schmidt (Berlin, 23. April 2013, npl).- Das Auditorium Alberto Barajas an der wissenschaftlichen Fakultät der Autonomen Nationaluniversität Mexikos (UNAM) ist völlig überfüllt. Fast 1.000 Personen besuchen am 7. Februar die Diskussionsveranstaltung über die von Saatgutmultis beantragte großflächige kommerzielle Aussaat von Genmais in Mexiko. Ein breites Bündnis von bäuerlichen, städtischen und studentischen Organisationen hatte zu dieser Debatte aufgerufen. Nur drei Stühle bleiben in dem großen Saal unbesetzt. Die befinden sich auf dem Podium. […]


Mexiko

Infoblatt Community Radio: Mexiko

Zwischen Medienmacht und Selbstverwaltung In Mexiko gibt es keine rechtliche Grundlage für partizipative Basisradios. Die meisten freien und Community Radios senden ohne Lizenz und müssen damit rechnen, von den Behörden verfolgt zu werden. Dennoch betreiben Aktivist*innen in urbanen Zentren und ländlichen Regionen mit starken Campesin@- und Indigenaorganisationen selbstverwaltete partizipative Radios. Sie berufen sich auf Meinungsfreiheit und das  […]


Proteste der Bewegung yosoy#132 in Cuautla (Morelos) / ixkasiopea, CC BY-NC-SA 2.0, Flickr
Mexiko

„Wo bleiben wir Bürger mit unserer Stimme?“

von Bettina Hoyer (Berlin, 20. Juli 2012, npl).- Das Ergebnis der mexikanischen Präsidentschaftswahlen vom 1. Juli steht noch immer nicht fest. Der unterlegene Kandidat López Obrador will die Wahlen wegen Betrugs annullieren lassen. Im Interview berichtet Sara Méndez, Anthropologin und Koordinatorin bei der Menschenrechtsorganisation Codigo DH aus Oaxaca von Praktiken des Wahlbetrugs, Medienmacht und Gesetzeslücken. […]


yo soy 132. Quelle: http://a6.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/398927_344840322248480_673769785_n.jpg
Mexiko

Yo soy 132 – Studierende in Mexiko gegen Peña Nieto

von Markus Plate (Mexiko-Stadt, 16. Juni 2012, npl).- Bei den Wahlen in Mexiko am 1. Juli droht eine Rückkehr der Partei der institutionalisierten Revolution PRI an die Macht. Die Bewegung „Ich bin der 132ste“ entstand als Protest gegen ein Bündnis der mächtigen mexikanischen Medien um Enrique Peña Nieto, dem Kandidaten der PRI, den Weg zur Präsidentschaft zu ebnen. Als ihre Geburtsstunde gilt der Protest von 131 Student*innen gegen Peña Nieto am 11. Mai an der privaten Universität „Iberoamericana“ in Mexiko-Stadt. Von da an gab es Mobilisierungen von Universitäten im ganzen Land. Um mehr über diese Bewegung zu erfahren, sprechen wir mit Josue Lugo, einem Mitglied der Fakultät für Sozial-und Politikwissenschaften an der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko, UNAM. […]