Inegi


Mexiko

Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast – Disput um die Armutserfassung

(Mexiko-Stadt-Berlin, 29. Juli 2016, poonal).- Zwischen dem Nationalen Beirat für die Evaluierung der Sozialpolitik (Coneval) und dem Nationalen Statistikinstitut (Inegi) ist es in Mexiko zu einem handfesten Streit über das Ausmaß der Armut im Land und deren Erfassung gekommen. Hintergrund ist eine geänderte Bewertungsmethode des Inegi, mit der die Jahreseinkommen der Haushalte registriert werden. Demnach haben die Einkommen der ärmeren Bevölkerungsschichten 2015 gegenüber den Vorjahresmessungen deutlich zugenommen. Die Lücke zwischen den Einkommen des ärmsten und des reichsten Zehntel der Bevölkerung hätte sich demnach leicht geschlossen. Kritiker*innen werfen der Regierungsbehörde Schönfärberei vor. […]


mexiko konferenz aguascalientes. Foto: Semmexico.org
Lateinamerika Mexiko
Fokus: Menschenrechte 2015

Geschlechtergleichstellung erst in 80 Jahren?

von Gabriela Ramirez (Aguascalientes, 15. September 2015, Comunicar Igualdad/SEMlac).- Vom 9.–11. September fand in Aguascalientes, Mexiko, die 16. Internationale Konferenz zu geschlechtsspezifischen Statistiken statt. Dabei haben Vertreter*innen aus Lateinamerika ihr Bündnis für den Fortschritt von Frauen und Mädchen erneuert und sich verpflichtet, statistische Erhebungen zu verbessern, mit deren Hilfe ein Blick in die Zukunft geworfen werden kann. Die Konferenz wurde von der Nationalen Frauenbehörde Inmujeres, von UN Women, der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik CEPAL (Comisión Económica para América Latina y el Caribe), der Nationalen Statistikbehörde Mexikos INEGI (Instituto Nacional de Estadística y Geografía) und der Unterorganisation für Statistik der CEPAL organisiert. […]


Mexiko Häuser Jorge CC BY-NC-SA 2.0 flickr
Mexiko

Frauen sind Haushaltsvorstand – doch das Haus gehört ihnen meist nicht

von Redaktion Cimac (Mexiko-Stadt, 07. April 2015, cimac).- Nach Angaben der Nationalen Statistikbehörde Mexikos INEGI (Instituto Nacional de Estadística y Geografía) gehört nur 16 Prozent der Frauen, die in urbanen Siedlungsgebieten Haushaltsvorstand sind, auch das Haus oder die Wohnung in der sie leben. Dies geht aus dem Bericht „Mujeres y Hombres en México 2014“ (Frauen und Männer in Mexiko, 2014) hervor, den INEGI gemeinsam mit der Nationalen Frauenbehörde Anfang April präsentiert hat. Die Untersuchung gibt aktualisierte Daten zu Lebensbedingungen verschiedene Bevölkerungsgruppen wieder, die nach Geschlecht aufgeschlüsselt wurden. […]


Großes Risiko einem Gewaltverbrechen zum Opfer zu fallen: Junge Männer in Mexiko / Foto: Jesus Villaseca Perez, CC BY-NC-SA 2.0, flickr
Mexiko

Gewalt ist häufigste Todesursache bei jungen Männern

(Berlin, 08. November 2014, poonal).- Die Wissenschaftlerin und frühere Gesundheitssenatorin von Mexiko-Stadt, Asa Cristina Laurell, hat in einem Artikel der Tageszeitung La Jornada die mexikanischen Sterbestatistiken der vergangenen Jahre genauer untersucht. Nach Daten der nationalen Statistikbehörde Inegi ist der gewaltsame Tod inzwischen die häufigste Todesursache bei mexikanischen Jugendlichen und Männern im Alter zwischen 15 und 44 Jahren. […]


Demo 2011 gegen den Drogenkrieg. Foto: Flickr/Jesus Villaseca (CC BY-NC-SA 2.0)
Mexiko

Nach wie vor deutlich über 20.000 Morde im Jahr

(Berlin, 01. August 2014, poonal).- Nach vorläufigen Angaben der mexikanischen Statistikbehörde INEGI sind im vergangenen Jahr fast 23.000 Menschen eines gewaltsamen Todes im Land gestorben. Das sind durchschnittlich 62 Morde pro Tag. Gegenüber dem Jahr 2012 bedeutet dies einen Rückgang von 12,45 Prozent, aber immer noch eine äußerst hohe Mordrate von 19 Personen pro 100.000 Einwohner*innen. Dabei ist das Ausmaß der Gewalt in den 31 Bundesstaaten und der Hauptstadt sehr unterschiedlich. Bezogen auf die Einwohnerzahl geschehen die meisten Morde im Bundesstaat Guerrero (63 pro 100.000). Es folgen die nördlichen Bundesstaaten Chihuahua und Sinaloa. Über dem Bundesdurchschnitt liegen ebenfalls Morelos, Colima, Tamaulipas, Durango, Sonora, Baja California, Michoacán und der Bundesstaat Mexiko. […]


trabajo infantil. Foto: Flickr/Global Humanitaria (CC BY-NC 2.0)
Mexiko

1,3 Millionen Mädchen arbeiten und erleben Dreifachbelastung

von Susana González G. (Mexico-Stadt, 11. Oktober 2013, la jornada).- In Mexiko gehen ungefähr 1.300.000 Mädchen und Jugendliche unter 18 Jahren einer Arbeit nach. 58,2 Prozent von ihnen durchleben eine tägliche Dreifachbelastung, da sie die Arbeit mit Hausarbeiten und dem Schulbesuch kombinieren müssen. Weitere 31,2 Prozent arbeiten und verrichten Hausarbeiten, gehen aber nicht zur Schule, so das Nationale Institut für Statistik, Geographie und Informatik INEGI (Instituto Nacional de Estadística y Geografía). […]


Sieben Menschen verbrannten in Yurecuaro in diesem Auto / otramerica
Mexiko

Yurécuaro, der gewalttätigste Ort der Welt

von Mou Szyslak* (Berlin, 07. Februar 2013, otramérica-poonal).- Statistiken sind normalerweise nicht auf Proportionen, sondern auf die Gesamtzahl ausgerichtet. Bisher dachten Sie sicher, San Pedro Sula in Honduras sei die gewalttätigste Stadt der Welt. Doch im Folgenden berichtet ein Einwohner aus Yurécuaro in Mexiko von dem Drama, das seine Gemeinde durchlebt, wo die Mordrate auf bis zu 166 Tote pro 100 Tausend Einwohner*innen gestiegen ist. Es ist ein Hilferuf aus dem Epizentrum des organisierten Verbrechens. […]


mexico - indigenas-triquis. Foto: Cimac/César Martínez López
Mexiko

Triqui-Frauen fliehen vor Gewalt in Oaxaca

von Citlalli López (Mexiko-Stadt, 14. Januar 2013, cimac).- Die anhaltende Gewalt hat Hunderte von Frauen der Triqui-Ethnie dazu veranlasst, ihr Land im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca zu verlassen, um im Norden Mexikos, im Bundesstaat Baja California ein neues Leben zu beginnen. Dort haben sie in dem Ort San Quintín in der Gemeinde Ensenada ein Dorf mit dem Namen “Neu San Juan Copala” (Nuevo San Juan Copala) gegründet. […]


Banner des 2. Festivals
Mexiko

Projekt will statistische Unsichtbarkeit von Afromexikaner*innen beenden

von Patricia Briseño(Mexiko-Stadt, 03. Mai 2011, cimac).- Ein Projekt der Nationalen Autonomen Universität Mexikos UNAM (Universidad Nacional Autónoma de México) wird angesichts des Desinteresses des Nationalen Instituts für Statistik und Geographie INEGI (Instituto Nacional de Estadística y Geografía) erstmals eine soziodemografische Umfrage unter der afromexikanischen Bevölkerung Mexikos durchführen. […]


Mexiko

Projekt will statistische Unsichtbarkeit von Afromexikaner*innen aufheben

von Patricia Briseño(Mexiko-Stadt, 03. Mai 2011, cimac).- Ein Projekt der Nationalen Autononem Universität Mexikos UNAM (Universidad Nacional Autónoma de México) wird angesichts des Desinteresses des Nationalen Instituts für Statistik und Geographie INEGI (Instituto Nacional de Estadística y Geografía) erstmals eine soziodemografische Umfrage unter der afromexikanischen Bevölkerung Mexikos durchführen. […]


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Mexiko

Wie romantische Liebe sexuelle Gewalt erzeugt

von Dedenhi Hernández Ramírez (Mexiko-Stadt, 14. Februar 2011, cimac).- Das in der westlichen Kultur gängige Modell der romantischen Liebe ist einer der Faktoren, welcher sexuelle Gewalt in Partnerschaften ermöglicht, fördert und aufrecht erhält. […]