Awá


Kolumbien
Fokus: SDGs

Indigene gewinnen Prozess gegen Ölfirma

Kolumbianische Awá-Indigene in Puerto Asís, Department Putumayo sind direkt von der Erkundung und Ausbeutung von Erdölvorkommen der Ölfirma Colombia Energy betroffen, dennoch ist kein Abkommen mit dem Unternehmen zustande gekommen. Nach drei Jahren hat das kolumbianische Verfassungsgericht nun geurteilt, dass Colombia Energy innerhalb von sechs Monaten eine vorhergehende Befragung der indigenen Gemeinde La Cabaña durchführen muss. […]


ONIC-logo
Kolumbien

52 Jahre Haft für Mörder der Awá-Indígenas

(Lima, 10. November 2010, noticias aliadas).- Ein Strafgericht hat in der Hafenstadt Tumaco, im südwestlichen kolumbianischen Bundesstaat Nariño, drei Mitglieder einer kriminellen Bande zu jeweils 52 Jahren Haft verurteilt. Die Richter befanden die Angeklagten für schuldig, im August 2009 zwölf Angehörige einer indigenen Gemeinde im Bezirk La Guayacana, nahe der Grenze zu Ecuador, ermordet zu haben. […]


Kolumbien

Weitere zwölf Awá ermordet – Amnesty International fordert Schutz für Indigene

(Buenos Aires, 02. September 2009, púlsar).- Im Morgengrauen des 26. August wurden zwölf Indigene der Awá von bewaffneten Männern in Uniformen der kolumbianischen Armee getötet. Die fünf Erwachsenen und sieben Kinder wurden im Schlaf überrascht. Das Massaker fand in dem indigenen Schutzort Gran Rosario in der Gemeinde Tumaco statt. Tumaco liegt in der südkolumbianischen Provinz Nariño, die wegen der dem Drogenhandel zugeschriebenen Verbrechen als hochgefährlich gilt. Laut dem Vorsitzenden des Dachverbandes der Indigenen in Kolumbien ONIC (Organización General Indígena de Colombia), Luís Evelio Andrade, operieren dort Guerilleros, Paramilitärs und die Armee. […]


Kolumbien

Massaker der FARC an Awá-Indigenas

(Berlin, 17. Februar 2009, npl).- Die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask, Fachstelle Frieden und Menschenrechte, hat am 12. Februar bekannt gegeben, dass die kolumbianische indigene Organisation UNIPA und die nationale Indigenenorganisation ONIC die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens FARC am 10. Februar beschuldigt haben, für ein Massaker an den Awá im indigenen Schutzgebiet Resguardos El Sande verantwortlich zu sein. Bei einem Überfall auf die Indígenas seien mindestens 17 Awá getötet worden, darunter auch Kinder. […]


Kolumbien

Drei minderjährige Indígenas durch Landminen getötet

(Buenos Aires, 08. Juli 2008, alc-poonal).- Das indigene Volk der Inkal Awá im Departement Nariño im Süden Kolumbiens hat der kolumbianischen und internationalen Öffentlichkeit besorgt mitgeteilt, dass am 27. Juni drei Minderjährige durch Antipersonenminen ums Leben gekommen seien. Die drei Jugendlichen lebten auf dem indigenen Territorium Las Planadas Telembi im Landkreis Samaniego. Wie die Organisation des Volkes der Awá UNIPA (Unidad Indígena del Pueblo Awá) erklärte, handelt es sich bei den Opfern um die Brüder Dumar Alexander Paí Nastacuas (15 Jahre), Leibar Paí Nastacuas (12 Jahre) und José Edilmer Paí Nastacuas (8 Jahre). Die drei Schüler waren am Abend des 27. Juni in der Nähe des Flusses Río Telembi beim Jagen und Fischen in ein von irregulären bewaffneten Gruppen gelegtes Minenfeld geraten. Die explodierenden Minen töteten die Kinder auf der Stelle. […]