HONDURAS: Internationale Menschenrechtskommission verurteilt Mord an GewerkschafterInnen


(Buenos Aires, 05. Mai 2008, púlsar).- Die Interamerikanische Menschenrechtskommission CIDH mit Sitz in Washington hat am 5. Mai die Ermordung der honduranischen Gewerkschafter*innen ltagracia Fuentes, Yolanda Virginia Sánchezuan und Bautista Aceituno verurteilt (siehe Poonal Nr. 799). Die CIDH forderte die Regierung auf, das Verbrechen, das sich am 24. April ereignete, zu untersuchen und eine „umfassende und effektive Strategie der Prävention zu ergreifen, um Attacken gegen die Verteidiger*innen von Menschenrechten zu verhindern“.

Die Polizei informierte darüber, dass sechs vermummte Männer auf die Gewerkschafter*innen in ihrem Auto das Feuer eröffneten, als diese von San Pedro Sula nach Progreso fuhren. Es gebe jedoch noch keine Hinweise auf die Täter*innen und die genauen Motive.

CC BY-SA 4.0 HONDURAS: Internationale Menschenrechtskommission verurteilt Mord an GewerkschafterInnen von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Interamerikanische Menschenrechtskommission verurteilt Morde an Aktivist*innen
10
(Lima, 23. Juli 2018, servindi/poonal).- Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden in Kolumbien bereits über 120 Menschenrechtsverteidiger*innen und soziale Aktivist*innen ermordet. Diese Zahl ist doppelt so hoch wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Angesichts dessen zeigte sich die Interamerikanische Menschenrechtskommission CIDH alarmiert und verurteilte die Morde. Die Fälle werden von der kolumbianischen Menschenrechtsorganisation Somos Defensores registri...
„Uns bringt das Erdöl gar nichts!“
78
Von Darius Ossami (Berlin, 25. Dezember 2017, npl). Der Staat, private Unternehmen und internationale Konzerne - sie alle fördern seit Jahrzehnten Erdöl im peruanischen Amazonasgebiet. Dabei kommt es immer wieder zu schweren Umweltverschmutzungen und zu Konflikten mit den dort lebenden Indigenen. Für viele der Ölaustritte ist eine Pipeline verantwortlich, die von den Ölfeldern im Amazonasgebiet bis zu den Häfen an der Küste führt. Die Pipeline "Oleoducto Norperuano" ge...
Welle von Verfassungsklagen gegen umstrittenes Sicherheitsgesetz
86
Von Gerd Goertz (Mexiko-Stadt, 19. Januar 2018, npl).- Die Diskussion um das Ende vergangenen Jahres vom mexikanischen Abgeordnetenhaus und dem Senat mit den Stimmen der Regierungsmehrheit und Teilen der konservativen Oppositionspartei PAN verabschiedete Gesetz zur Inneren Sicherheit (siehe Poonal Nr. 1281) wird vor dem Obersten Gerichtshof weiter geführt. Mehrere Tage vor Ablauf der entsprechenden Frist am 20. Januar hatte bereits die Stadt Cholula eine Verfassungskla...
Aktivistin Milagro Sala erneut verhaftet
33
Von Maylin Vidal (Buenos Aires, 17. Oktober 2017, cimacnoticias/prensa latina).- Seit Mitte Oktober macht die Nachricht Schlagzeilen in allen argentinischen und auch einigen ausländischen Zeitungen: Die argentinische Aktivistin Milagro Sala muss wieder ins Gefängnis. Der Beschluss sorgte für heftige Kritik seitens verschiedener internationaler Organisationen. “Es ist wie ein Alptraum, aus dem ich nicht aufwachen kann“, twitterte Sala über den Account der Tupac Amaru-Or...
Regierung zeigt kein Interesse am Schicksal der 43 aus Ayotzinapa
28
(Oaxaca-Stadt, 27. September 2017, educa/desinformémonos).- Drei Jahre nach dem gewaltsamen Verschwindenlassen der 43 Lehramtsstudenten aus Oaxaca hält die mexikanische Regierung noch immer an ihrer Version der „historischen Wahrheit“ fest. Die wahren Schuldigen seien noch immer nicht bestraft worden, beklagten Organisationen der Zivilgesellschaft und Angehörige der verschwundenen Lehramtsstudenten am 26. September. Trotz des durch das schwere Erdbeben vom 19. September ausge...