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Multi Syngenta bald in chinesischen Händen – Rückschlag für Monsanto von Sergio Ferrari (Bern, 4. Februar 2016, Diario Dominicano).- Das chinesische Staatsunternehmen ChemChina wird den Schweizer Saatgut- und Pestizidkonzern Syngenta für die Summe von 43 Milliarden Dollar aufkaufen. Dies kündigte die Schweizer Firma mit Sitz in Basel am 4. Februar an. Es wird sich um die größte Operation dieser Art handeln, die ein Unternehmen des asiatischen Landes bisher im Ausland getätigt hat. Beide Konzerne informierten über die Transaktion, die T...
Artenvielfalt erleidet irreversible Schäden von Mateus Ramos (Fortaleza, 27. Mai 2014, adital).- Kolumbien ist eines der 14 Länder mit der größten Artenvielfalt auf kleinem geographischen Raum. Auf nur 0,22 Prozent der Erdoberfläche befinden sich zehn Prozent aller momentan auf dem Planeten bekannten Arten. Allerdings hat sich die Fläche der natürlichen Wälder in dem südamerikanischen Land von 56,6 Prozent auf 51 Prozent verringert. Die betroffenen Waldgebiete wurden hauptsächlich zu Weiden für das Vieh oder zu landwi...
Wir waren so arm – Monsanto und die Patentrechte von Natalia Uval (Montevideo, 04. Februar 2013, la diaria).- Weil die Ressourcen für die Entwicklung und Vermarktung eigener Technologien oft fehlen, schließen öffentliche Institutionen in Uruguay, Paraguay und Argentinien Verträge mit Monsanto. Die Strategie der Firma ist es, auf diese Weise ihre Geschäfte in der Region zu legitimieren. Doch dass die Patentrechte Eigentum des Unternehmens bleiben, bremst die eigenständige landwirtschaftliche Entwicklung der Region. Politisc...
Multis dürfen Genmais anbauen von Angélica Enciso, Blanche Petrich (Mexico-Stadt, 13. Februar 2012, la jornada/poonal).- Die multinationalen Gentechnikkonzerne haben seit mehr als einem Jahrzehnt darauf gewartet: In diesem Jahr wird die Tür für den kommerziellen Anbau von Genmais in Mexiko geöffnet. Ohne große Ankündigung beseitigte das Agrarministerium am 31. Dezember 2011 das letzte Hindernis, welches dem Anbau des genveränderten Getreides im Wege stand. Es erlaubte die so genannte Pilotphase. Umstritt...
Biopiraterie: Nagoya-Protokoll mit Schlupflöchern von Andreas Behn, Nagoya (Berlin, 29. Oktober 2010, npl).- Nach zähen Verhandlungen ist es bei der UN-Konferenz über Artenschutz in Nagoya doch noch zu einem Durchbruch gekommen. In einem Gesamtpaket wurden ein strategischer Plan bis 2010, Finanzierungsmechanismen und das Protokoll über Biopiraterie verabschiedet. Letzteres war in Verlauf des Freitags nach einem Konsensvorschlag von Gastgeber Japan möglich geworden. Das sogenannte Nagoya-Protokoll soll den Zugang und die ...

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