Schicht im Schacht? Von wegen! Statt geregelter Arbeitszeiten und Feierabend-Bierchen geht der Trend zum schlecht bezahlten Zweit- und Drittjob. Primaballerinas und Politologen fahren in Lateinamerikas Metropolen Taxi. Auf dem Land vergiftet die Agrarindustrie die prekär Beschäftigten. Und fast überall sind sozialstaatliche Errungenschaften in Gefahr. Doch inmitten davon regt sich Empörung und es gibt alternative Modelle.

Brasilien: Würdige Arbeit und Rente in Gefahr
Brasilien: Würdige Arbeit und Rente in Gefahr
In Brasilien will die rechte Regierung unter Präsident Temer das Arbeitsrecht und das Rentensystem reformieren. Sparpolitik sei der einzige Weg, die schwere Wirtschaftskrise zu überwinden. Gewerkschafter*innen und Menschenrechtler*innen sehen darin einen Angriff auf das Recht auf würdige Arbeit und Rente. Der soziale Frieden sei in Gefahr. Der Protest gegen das
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Proteste gegen die geplanten Reformen bei Rente und Arbeitsrechten
Würdige Arbeit und Rente in Gefahr
Würdige Arbeit und Rente in Gefahr
Von Andreas Behn. (Rio de Janeiro, 23. April 2017, npl).- „Sie wollen, dass wir sterben, bevor wir in Rente gehen. Damit wir keine Kosten mehr verursachen“, sagt eine Demonstrantin. Seit Wochen kommt es in Brasilien zu Protesten gegen die Sparpolitik von Präsident Michel Temer. Den Gürtel enger schnallen sei der
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Schwarze Frauen bei Kundgebung
Brasilien: Frauen und Schwarze stärker von Arbeitslosigkeit betroffen
Brasilien: Frauen und Schwarze stärker von Arbeitslosigkeit betroffen
Von Railídia Carvalho*, correiocidadania.com.br. (Montevideo, 03. April 2017, Comcosur).- Eine Umfrage zu soziologischen Fragestellungen des Brasilianischen Instituts für Geographie und Statistik IBGE (Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística) belegt mit Zahlen, was in der brasilianischen Gesellschaft bereits wahrnehmbar ist: Frauen und Menschen mit schwarzer Hautfarbe sind von der Wirtschaftskrise und
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„Durch die Proteste sind wir sichtbar geworden“ – Menschen mit Behinderung fordern Rente der Würde
„Durch die Proteste sind wir sichtbar geworden“ – Menschen mit Behinderung fordern Rente der Würde
Fünf Monate lang protestierten Menschen mit Behinderung für ihre Rechte in La Paz. Gekommen sind sie mit einem Protestmarsch von Cochabamba in die Hauptstadt. Jetzt mussten sie ihren Protest aufgeben. Ihre zentrale Forderung, eine Rente der Würde zu erhalten, konnten sie nicht gegen die Regierung durchsetzen.
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Arbeitsmigrantinnen in Mittelamerika genießen keinen rechtlichen Schutz
Arbeitsmigrantinnen in Mittelamerika genießen keinen rechtlichen Schutz
Von Angélica Jocelyn Soto Espinosa. (Mexiko-Stadt, 29. Februar 2016, cimac).- In Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras oder Nicaragua existieren keinerlei arbeitsrechtliche Regelungen für die Beschäftigung im Ausland, die den Frauen, die temporär zum Arbeiten in die USA oder nach Kanada wollen, irgendwelche Rechte einräumt. Das hat der Bericht „Einstellungsregeln: Herkunftsländer“
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Moderne Sklaverei in Brasilien
Moderne Sklaverei in Brasilien
(Rio de Janeiro, 29. Februar 2016, npl).- Seit fast 130 Jahren ist Sklaverei in Brasilien abgeschafft. Doch bis heute ist Zwangsarbeit ein weit verbreitetes Problem. Regelmäßig kontrolliert das Arbeitsministerium verdächtige Betriebe im ganzen Land und stößt immer wieder auf ausbeuterische Arbeitsverhältnisse. Die Statistik ist erschreckend: Allein im vergangenen Jahr haben
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Frau im Feld
„Entwicklungsarbeit im Dienste des Menschen“
„Entwicklungsarbeit im Dienste des Menschen“
(Lima, 21. Dezember 2015, noticias aliadas).- Mit der Überschrift „Entwicklungsarbeit im Dienste des Menschen” legt der am 14. Dezember vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlichte Bericht für humane Entwicklung 2015 dar, dass in Lateinamerika und der Karibik „die Notwendigkeit besteht, sich mehr auf den Bereich Arbeit zu konzentrieren und
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Mit Bandengewalt gegen Gewerkschaften
Mit Bandengewalt gegen Gewerkschaften
von IPSEL SALVADOR (Montevideo, 24. März 2015, comcosur).- Textilunternehmen in El Salvador, die Kleidung für transnationale Marken fertigen, wird vorgeworfen sich mit Mitgliedern krimineller Banden zu verbünden, um Arbeiter*innen mit dem Tod zu drohen und deren Gewerkschaften zu zerstören. Dies geht auf Beschwerden des betroffenen Personals zurück, die von der
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