poonal


Kundgebung Guatemala
Guatemala

Großkundgebung in Guatemala-Stadt   vor kurzem aktualisiert!

Etwa 75.000 Menschen verschiedenen Alters haben sich am 20. September in der Hauptstadt Guatemalas auf der Plaza de la Constitución vor dem Nationalpalast versammelt, um gegen den „Pakt der Straflosigkeit und Korruption“ zu protestieren, in den Regierung und Behörden verstrickt seien. Obwohl die Demonstrant*innen verschiedenen politischen Strömungen und sozialen Schichten angehörten, vereinte sie die Ablehnung von Korruption und Straflosigkeit. Bei ihrer Protestaktion forderten sie zudem den Rücktritt von Präsident Jimmy Morales sowie von den 107 Abgeordneten, die für seine umstrittene Strafrechtsreform gestimmt hatten.  […]


Frau Erdbeben
Mexiko

Aufräumarbeiten in Jojutla

Jojutla ist die am Stärksten von dem schweren Erdbeben vom 19. September betroffene Gemeinde im mexikanischen Bundesstaat Morelos. Nach dem Beben haben die Einwohner*innen von Jojutla mit den Aufräumarbeiten begonnen. Mit Tränen in den Augen haben sie die Habseligkeiten gerettet, die ihnen geblieben sind, nachdem das Beben ihre Häuser ganz oder teilweise zerstört hat. Die Bewohner*innen versichern, nie zuvor eine ähnliche Tragödie erlebt zu haben. […]


Fischerin
Mexiko

Chiapas: Als die Erde bebte und aus dem Boden Wasser sprudelte

Paredón ist ein Fischerort in der Gemeinde Tonalá und ist einer der Orte, der während des Erdbebens am 7. September am Stärksten beschädigt worden ist. Paredón, der Fischerort mit 6.000 Einwohner*innen, befindet sich nur 88 Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernt, welches eine Stärke von 8,2 Grad auf der Richterskala erreichte. In Paredón wurden schätzungsweise 300 Häuser beschädigt. Sie verfügen weder über Entwässerungssysteme, noch über Trinkwasser und inzwischen funktioniert selbst der Stromanschluss nicht mehr. […]


Protest Guatemala
Guatemala

Forderungen nach Rücktritt von Präsident und Abgeordneten

In Guatemala ist es inmitten einer anhaltenden Staatskrise wegen Korruption zu einem heftigen Konflikt zwischen der Regierung von Präsident Jimmy Morales und den Vereinten Nationen gekommen. Zuletzt hatte Präsident Morales den Leiter der Internationalen Kommission gegen Straflosigkeit in Guatemala (CICIG), Iván Velasquez, zur persona non grata erklärt. Das Verfassungsgericht hob den Entscheid jedoch auf.  […]


Zapatero und Medina
Dominikanische Republik Venezuela

Opposition und Regierung versuchen Dialog   vor kurzem aktualisiert!

Am 13. September sind Vertreter*innen der Opposition und Regierung Venezuelas in die Dominikanische Republik gereist, wo beide Lager nach dem „dringenden“ Aufruf des dominikanischen Präsidenten Danilo Medina und des spanischen Ex-Regierungschefs José Luis Rodríguez Zapatero nun einen neuen Dialog suchen.  […]


Indigene
Brasilien

Verdacht auf Massaker an unkontaktierten Indigenen

Im brasilianischen Bundesstaat Amazonas soll im August ein Massaker an unkontaktierten Indigenen verübt worden sein, dem mindestens ein Dutzend Indigene, darunter Kinder und Frauen, zum Opfer gefallen sein soll. Das brasilianische Bundesinnenministerium der Stadt Tabatinga hat Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Massaker aufgenommen, nachdem die Indigenen-Schutzbehörde FUNAI (Fundación Nacional del Indio) auf den Fall aufmerksam gemacht hatte.  […]


Juan Manuel Santos und Álvaro Uribe
Kolumbien

Die Verhandlungen mit den FARC haben das politische Panorama verändert

2018 wird es in Kolumbien zwei Wahlen geben: die legislativen im März und die Präsidentschaftswahlen im Mai. Nicht nur für die Bildung des Parlaments und der Exekutive, sondern auch für die Umsetzung der mit der Guerilla der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) unterschriebenen Friedensvereinbarungen, werden dies entscheidende Momente sein. Diese Verhandlungen sind die neuesten der vielen Ereignisse, die in den letzten Jahren das parteipolitische Panorama Kolumbiens fast vollständig verändert haben. Das erste Ereignis war die Distanzierung des aktuellen Präsidenten Juan Manuel Santos zu seinem Vorgänger Álvaro Uribe. […]


Der Journalist Mussio-Cardenas aus Veracruz erhielt Morddrohungen - und hat Anzeige erstattet / Foto: desinformemonos
Mexiko
Fokus: Checkliste Menschenrechte Erinnerung und Gerechtigkeit / Memoria y Justicia

Veracruz: Journalist Mussio Cárdenas erstattet Anzeige nach Morddrohungen

(Mexiko-Stadt, 05. September 2017, desinformémonos).- Nachdem der Journalist Mussio Cárdenas Arellano Morddrohungen erhielt, deren mutmaßlicher Absender das Drogenkartell der Zetas ist, erstattete er Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Veracruz in Coatzacoalcos. Die Anzeige des Journalisten richtet sich gegen die Absender von WhatsApp‑Nachrichten, in denen ihm gedroht wird, man werde ihn aufgrund seiner journalistischen Tätigkeit bald „in kleine Stücke gehackt“ vorfinden. […]


Bewaffnete (Sicherheits)leute gibt es in Guatemala jede Menge / Foto: hueso2009, cc-by-nc-sa-2.0
Guatemala

Todesstrafe als Schutz vor „Terrorakten“ ?

(Lima, 28. August 2017, noticias aliadas).- Guatemalas Regierung ließ am vergangenen 23. August verlauten, derzeit werde geprüft, ob die Todesstrafe wieder ausgeführt werde. Diese ist seit dem Jahr 2000, als zwei zum Tode verurteilte Geiselnehmer durch eine Injektion getötet wurden, sie nicht mehr ausgeführt worden. Die Verfassung lässt die Anwendung der Todesstrafe jedoch zu. […]


Kolumbien
Fokus: Checkliste Menschenrechte Erinnerung und Gerechtigkeit / Memoria y Justicia

Mit dem Ende der Entwaffnung beginnt die Geschichte der FARC-Partei

(Montevideo 16. August 2017, la diaria-poonal).- Der letzte Container mit Waffen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) verließ am 15. August eine der Normalisierungs- und Übergangszonen, in denen bis jetzt etwa 7.000 Guerillakämpfer*innen auf ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft vorbereitet wurden. Damit ist die Entwaffnung der Guerilla beendet. Die Vereinten Nationen, welche die Waffen entgegennahmen, werden diese nun einschmelzen lassen, um daraus drei Statuen anzufertigen (eine wird in Kolumbien bleiben, eine weitere geht nach Kuba und die letzte wird im UNO-Hauptquartier in New York aufgestellt werden). […]


Kolumbien Venezuela
Fokus: Kommunikation und Meinungsfreiheit / Comunicación y Libertad de Expresión

Maduro entzieht zwei kolumbianischen Fernsehsendern die Lizenz 1

(Montevideo, 25. August 2017, la diaria).- Der kolumbianische Fernsehsender Caracol gab in der Nacht des 23. August über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt, dass er „aufgrund einer Entscheidung“ der Regierung von Nicolás Maduro nicht länger in Venezuela übertragen werden wird. Später äußerte der Leiter des Kanals in einer Erklärung sein Bedauern über diese Entscheidung: „Caracol hat seine journalistische Arbeit immer gewissenhaft und objektiv betrieben – und auf Grundlage von Prinzipien, die wir als grundlegend erachten: Journalismus mit Kontext und unter Berücksichtigung aller Meinungen.“
Radio Caracol sei der Opposition „zu Diensten“. […]