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Die neuesten Beiträge

MEXIKO

Mehrheitlich Staatsbedienstete für Angriffe auf JournalistInnen verantwortlich PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 07. März 2010

(Guatemala-Stadt, 15. Februar 2010, cerigua).- Angestellte des öffentlichen Sektors auf allen drei Ebenen der Regierung bedrohen am häufigsten die Pressefreiheit in Mexiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentrums für Journalismus und Öffentliche Ethik CEPET (Centro de Periodismo y Ética Pública), die am 22. Februar in Mexiko-Stadt präsentiert wurde. In der Studie wird das Jahr 2009 als eines der schlimmsten für die Presselandschaft bezeichnet, wobei nicht nur auf die Zahl der Morde, sondern auch Drohungen, Schläge, illegale Verhaftungen und das Entwenden der Ausrüstung Bezug genommen wird.

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BOLIVIEN

Militär verweigert Staatsanwaltschaft Zugang zu Archiven aus Diktaturzeit PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 06. März 2010

(La Paz, 17. Februar 2010, bolpress).- Das bolivianische Militär verweigerte am 17. Februar dem Staatsanwalt Milton Mendoza den Zugang zu geheimen Militärarchiven aus der Zeit der Militärdiktaturen (1964 bis 1982). Der Staatsanwalt hätte mit richterlicher Anordnung im Hauptquartier der Armee in La Paz, im Stadtteil Miraflores, die Archive nach Informationen über den Verbleib von Verschwundenen aus jener Zeit durchsuchen sollen. Der Anordnung der Staatsanwaltschaft, mit der Mendoza auf das Militärgelände gelangen wollte, wurde seitens der Armee nicht nicht Folge geleistet.

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MEXIKO

Die FAO und gentechnisch veränderte Organismen: Ein falsches Spiel PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 05. März 2010

von Silvia Ribeiro

(Quito, 27. Februar 2010, alai).- Gefährlich und unverantwortlich ist der Versuch der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen FAO, gentechnisch veränderte Organismen (GVO) zur Lösung für den Hunger und die Klimakrise in der dritten Welt zu erklären. Letzter Ausdruck dieses Versuchs ist die Konferenz „Landwirtschaftliche Biotechnologien in den Entwicklungsländern“, vom 1. bis 4. März in Guadalajara (Mexiko). Angesichts der zunehmenden Kritik erklärten die FunktionärInnen der FAO, dass Biotechnologie mehr als nur gentechnisch veränderte Lebensmittel darstelle und es sich lediglich um Optionen handele. Doch in den Dokumenten, die von der FAO anlässlich der Konferenz zusammengestellt wurden, sind keine Grundsatzfragen bezüglich der Biotechnologie enthalten, wie etwa die nach der Vormachtstellung transnationaler Unternehmen in diesem Bereich. Die FunktionärInnen ignorieren auch die augenscheinlichen Ergebnisse der Nutzung von landwirtschaftlicher Biotechnologie: die Kontaminierung von bäuerlichen Anbausorten mit GVO, die Zunahme der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln bei deren Anbau (was den Klimawandel weiter anheizt) und andere Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit der VerbraucherInnen.

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