
Das kolumbianische Musiker*innenduo Edson Velandia und Adriana Lizcano hat gerade seine erste Europa-Tour hinter sich. Am 16. November 2025 gaben sie ein Konzert in Berlin. In ihren humorvollen und satirischen Liedtexten kritisieren sie die Gewalt im Land, den Kolonialismus und seine Kontinuitäten und die ungleichen gesellschaftlichen Verhältnisse. Sie erzählen Geschichten über die Lebensrealitäten der gesellschaftlich Ausgeschlossenen, Kleinbauern und -bäuerinnen, Guerillakämpfer*innen und Studierenden und würdigen den sozialen Widerstand. Sie kommen aus Piedecuesta, im Nordosten Kolumbiens, wo sie zahlreiche gemeinschaftliche Projekte mitgestalten. Ein politisch-musikalischer Radiobeitrag über Kollektivität, Kunst und (Protest)Musik als politische Projekte und ihre Sicht auf die kommenden Wahlen im Land.
Ihr gemeinsames Album Panfletos kann man hier hören. Folgende Lieder kommen in diesem Radiobeitrag vor: La putana, Camilo de Chucurí, Venezuela, Quieto, La muerte de Jaime Garzón
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Der Beitrag aus dem Sicht von Musiker bietet eine interessante Perspektive die breiter als die von Politiker ist. aus diesem Grund ist dieser Beitrag eine Bereicherung.