Nachbeben in Oaxaca: Situation für Opfer verschlechtert sich

Junge Erdbeben
Viele Schulen in Oaxaca haben noch nicht wieder geöffnet. Foto: Educa

(Oaxaca-Stadt, 25. September 2017, educa).- Am 23. September gab es eine Reihe von Nachbeben im südmexikanischen Isthmus von Tehuantepec, aufgrund dessen die Zahl der Toten in Oaxaca auf drei gestiegen ist. Außerdem wurde das Zentralkrankenhaus von Ixtepec unbenutzbar, das nach dem Beben vom 7. September nur noch teilweise in Betrieb war. Die dort behandelten Patient*innen wurden auf „atlantes“ genannte mobile Krankenstationen in Juchitán verteilt, erklärte der Gesundheitsminister von Oaxaca, José Narro.

Im Isthmus stürzte die Brücke zur Gemeinde Asunción Ixtaltepec ein; das Spezialkrankenhaus in Salina Cruz musste geräumt werden, da es einsturzgefährdet ist. Ein weiteres Haus in Juchitán brach zusammen.

Seit dem schweren Beben am 7. September harren über 120.000 Betroffene auf der Straße aus. Ihr Situation verschlechterte sich noch zusätzlich durch die starken Regenfälle. Weitere durch die Erdbeben beschädigte Krankenhäuser sind: Das Zentralkrankenhaus Pilar Sánchez Villavicencio, das Krankenhaus für Staatsbedienstete und Mitarbeiter*innen der Gesundheitsbehörde, sowie alle Krankenhäuser in Huajuapan de León, in der Region Mixteca.

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