Mexiko

21 Migrant*innen in Mexiko verhaftet


Foto: Flickr/Victor Manuel Espinosa (CC BY-NC 2.0)

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(Mexiko-Stadt, 10. September 2016, prensa latina).- 21 Migrant*innen aus mehreren zentralamerikanischen Ländern wurden von der mexikanischen Polizei verhaftet und der Nationalen Migrationsbehörde übergeben. Ihnen wird vorgeworfen, versucht zu haben, illegal die Grenze in die USA zu überqueren. Es handelt sich um 13 Personen aus El Salvador, fünf aus Honduras, zwei aus Nicaragua und einer aus Guatemala.

Die Menschen wurden in der Gemeinde Reynosa im nördlichen mexikanischen Bundesstaat Tamaulipas verhaftet. Sie hatten die Polizei selbst gerufen, weil sie von Menschenschmugglern in einem Gebäude festgehalten wurden. Sie wurden schließlich von der Polizei befreit und gleich wieder festgenommen und medizinisch untersucht. Die Migrationsbehörde will sie nun mit Hilfe der Konsulate in ihre Herkunftsländer abschieben.

Vor allem die Bundesstaaten im Süden Mexikos sind Transitgebiete für Migrant*innen, die größtenteils aus zentralamerikanischen Staaten wie El Salvador, Guatemala und Honduras stammen. Schätzungen zufolge nutzen jährlich etwa 150.000 Menschen diese Route.

Die Internationale Organisation für Migration IOM bezeichnet die den Korridor über Mexiko in die USA als einen der gefährlichsten für Migrant*innen weltweit.

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