
Die Behörde zählt in ihrem Bericht 993 Wetterereignisse auf, durch die in allen 24 Provinzen des Landes über 10.000 Wohneinheiten beschädigt und 37 zerstört wurden. Überschwemmungen bildeten über die Hälfte der Vorfälle, dazu kamen Erdrutsche und Stürme.
Die an der nördlichen Küste Ecuadors gelegene Provinz Esmeraldas meldete 20.000 betroffene Personen bei 100 Wetterereignissen, gefolgt von Guayas (9.600 Betroffene), El Oro und Santa Elena. Zudem wurden Straßen und Brücken beschädigt, zwei Brücken wurden zerstört. Weiterhin wurden bislang 10.000 Hektar Agrarfläche in Mitleidenschaft gezogen. Elf Gewässer sind über die Ufer gelaufen.
Touristenstätten auf Galapagos-Inseln gesperrt
Auf den Galapagos-Inseln führten starke Regenfälle zu zwei Todesopfern und 2.000 Geschädigten auf der Insel Santa Cruz. Die Behörden verhängten daraufhin eine temporäre Zugangssperre zu mehreren touristischen Orten und überprüften die Sicherheitsbedingungen. Die Stromversorgung konnte nach Regierungsangaben jedoch wieder hergestellt werden.
Das Umweltministerium teilte mit, dass weder Riesenschildkröten noch Wildvögel durch das Extremwetter getötet wurden. Auch die Schildkröten-Aufzuchtstation befinde sich in gutem Zustand.
Besonders die Küstenprovinzen Ecuadors bekommen zur Zeit die Auswirkungen des Klimaphänomens El Niño zu spüren, weshalb seit dem 29. August die Alarmstufe rot gilt.
Neun Tote und 36.000 Betroffene durch Regenfälle von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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