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Historischer Schuldspruch wegen systematischer Vergewaltigung während der Militärdiktatur
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Von Markus Plate (Guatemala-Stadt, 27. Februar 2016, npl).- Am Freitag Nachmittag, 26.2., ist im Obersten Gerichtshof von Guatemala-Stadt der Prozess gegen zwei Militärangehörige wegen sexueller Sklaverei an Indígena-Frauen während der jahrzehntelangen Militärdiktatur zu Ende gegangen – mit einem historischen Schuldspruch. Die beiden Angeklagten, Steelmer Reyes Girón und Heriberto Valdez Asij, wurden zu de facto lebenslangen Haftstrafen verurteilt, unter anderem wegen ...
Erstes Verfahren wegen systematischer Vergewaltigungen von Indígena-Frauen
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von Pamela Leiva Jacquelín, IWGIA (Lima, 07. Januar 2016, servindi-iwgia). Die jüngste Geschichte Guatemalas ist geprägt von einem langen und schmerzhaften Bürgerkrieg. In den 36 Jahren von 1960 bis 1996 wurden die Rechte der Maya-Bevölkerung systematisch mit Füßen getreten. Wie ein Bericht der Kommission zur geschichtlichen Aufarbeitung der Menschenrechtsverletzungen in Guatemala belegt, wurden 83,3 Prozent der Menschenrechtsverletzungen an der Maya-Bevölkerung begang...
Mexiko: Nationalgarde im Anmarsch
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(Mexiko-Stadt, 22. März 2019, npl).- Nach Aussagen von Alfonso Durazo, dem mexikanischen Sicherheitsminister, steht die Verkündung des Gesetzes über die neue Nationalgarde unmittelbar bevor. Für Präsident Andrés Manuel López Obrador soll diese Institution (Amlo) ein neuer Versuch sein, das organisierte Verbrechen effizienter zu bekämpfen und die Gewalt im Land zu verringern. Denn die bestehenden Polizeieinheiten – aber teilweise auch das Militär – haben sich als zu korrupt un...
Brasilien: Immer mehr staatliche Schulen unter militärischer Führung
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(Montevideo, 14. März 2019, la diaria).- Die Regierung unter Jair Bolsonaro ist bekannt dafür, in vielen Bereichen Militärangehörige einzusetzen, auch im Bildungsbereich. Der Bildungsminister Ricardo Vélez Rodríguez ist emeritierter Professor der militärischen Bildungseinrichtung ECEME, wo die oberste militärische Führung ausgebildet wird. Seine Vergangenheit könnte einen Hinweis darauf geben, warum er Ende Februar im Senat die Ausweitung militarisierter Schulen in einigen Bu...
Indígenas aus Venezuela auf der Flucht nach Brasilien
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(Lima, 9. März 2019, Servindi).- Die Krise in Venezuela hat viele Bevölkerungsgruppen erreicht. Das indigene Volk der Pemón, das im Süden der Region Bolivar lebt, hat es in den letzten Monaten besonders hart getroffen. Die ständigen Konfrontationen mit der Bolivarischen Nationalgarde GNB haben zur Vertreibung dieses Volkes geführt. Seit Ende Februar migrieren Hunderte Pemón-Indígenas aus Venezuela nach Brasilien. Allein in der Stadt Pacaraima sind mehr als 200 Pemones eingetr...