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Poonal Nr. 478
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Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 478 vom 18. Mai 2001 Inhalt MEXIKO Wem gehört Jesus? GUATEMALA Mord an Nonne hat möglicherweise politische Hintergründe Justizwesen: Regierung missachtet Empfehlungen EL SALVADOR Weiterhin Bedrohung durch Erdbeben HAITI Giftiges Obst PUERTO RICO US-Armee beendet Truppenübungen, der Protest geht weiter NICARAGUA Indigene Gemeinschaften wollen für ihr Land ...
Argentinien: Kollektiver Austritt aus der Kirche
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(Montevideo, 20. August 2018, la diaria).- Die Debatte um die Legalisierung der Abtreibung, die auch wegen dem starken Einfluss religiöser Gruppierungen am 8. August gescheitert ist, hat verschiedene Organisationen und Kollektive auf den Plan gerufen, die sich nun für eine Trennung von Staat und Kirche stark machen. Das Symbol der Kampagne ist ein orangefarbenes Tuch mit der Losung: „Staat und Kirche, getrennte Angelegenheiten“. Die argentinische Koallition für einen laizist...
Wichtiger Schritt der Erzdiözese gegen Päderasten-Priester
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(Mexiko-Stadt, 5. Juni 2018, poonal).- Die seit Anfang Februar von Kardinal Carlos Aguiar Retes geführte Erzdiözese Mexiko hat einen überfälligen Schritt getan. Sie will künftig eng mit dem Netzwerk der Überlebenden Sexuellen Missbrauchs durch Priester (SNAP) zusammenarbeiten. Beide Einrichtungen kündigten in einer gemeinsamen Erklärung verschiedene Initiativen an, um „die bedauerlichen Fälle an der Wurzel anzugehen“. Unter anderem wollen sie die örtlichen Kirchen stärker in ...
Bischof trifft Drogenboss in Guerrero
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(Mexiko-Stadt, 2. April 2018, npl).- Er hat es wieder getan. Der katholische Bischof Salvador Rangel Mendoza traf sich am Karfreitag (30.3.) mit einem „hohen Drogenboss“ und sprach Ostern offen darüber. Rangel Mendoza steht dem Bistum Chilpancingo-Chilapa im Bundesstaat Guerrero vor. Es ist eine der gewalttätigsten Diözesen in ganz Mexiko. Verschiedene Drogenkartelle kämpfen dort um die Vormachtstellung und Transportrouten. Viele arme Gemeinden leben vom Schlafmohn-Anbau. Meh...
Mexiko: Spätes Urteil gegen Päderasten-Priester
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(Mexiko-Stadt, 20. März 2018, npl).- Die mexikanische Justiz verurteilte den ehemaligen Priester Carlos López Valdés wegen Päderastie zu einer Haftstrafe von 62 Jahren, von denen maximal 40 Jahre abgesessen werden müssen. Das Opfer, Jesús Romero Colín und seine Familie hatten den Missbrauch bereits vor zehn Jahren vor Gericht angeklagt. Teile der Justiz und der katholischen Kirche hatten das Verfahren jedoch hinausgezögert und auf eine Verjährung des Falles hingearbeitet. Col...