Agrarextraktivismus
Als Extraktivismus wird eine wirtschaftliche Strategie bezeichnet, die auf die höchstmögliche Ausbeutung von Rohstoffen und Ressourcen für den Export abzielt, wobei andere Faktoren wie Umweltverträglichkeit und soziale Auswirkungen in den Hintergrund treten. Der Agrarextraktivismus setzt daher auf Monokultur, genetisch verändertes Saatgut und den massiven Einsatz von Pestiziden, insbesondere beim Anbau von Sojabohnen, Ölpalmen, Kautschuk und Zuckerrohr.
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